Homeschooling - Tipps für das Lernen vor dem Computer

Homeschooling

Tipps für das Lernen vor dem Computer

Der klassische Schultag gehört aktuell der Vergangenheit an. Das Klassenzimmer ist dem heimischen Kinderzimmer oder dem Wohnbereich gewichen. Immer mehr Familien werden mit Homeschooling vor völlig neue organisatorische Aufgaben gestellt.

Umso wichtiger ist es eine klare Struktur beim Lernen vor dem Computer zu finden, um den Familienalltag zu entlasten und gemeinsam Lernerfolge zu erzielen. 

Klaren Zeitplan vereinbaren 

Es ist hilfreich im Vorfeld feste Lernzeiten zu vereinbaren, um zumindest eine gewisse Form von Schulalltag auch im häuslichen Umfeld zu gewährleisten. Beachtet werden sollte hierbei der Homeoffice-Rhythmus der Eltern aber auch der Biorhythmus der Kinder. Aber natürlich kann auch eine gewisse Flexibilität gestattet werden. So muss nicht zwingend 7 Uhr 30 der Lernbeginn sein. Oft widerspricht dieser frühe Beginn dem typischen Biorhythmus der Kinder. 

Wenn es um die zeitliche Strukturierung des Lernstoffs geht, empfiehlt es sich an den Empfehlungen der Schulen zu orientieren. Gerade ältere Kinder oder Jugendliche sind oft schon in der Lage die Reihenfolge des Lernstoffs selbst festzulegen. Sie haben auch einen Überblick über ihr machbares Lernvolumen. Ein gemeinsamer Wochenplan für das Homeschooling kann aber dennoch helfen, damit alle im Bilde sind und den Überblick haben. 

Gesprächspartner sein und Gemeinschaft zeigen

Auch für Kinder ist die gegenwärtige Situation rund um Covid 19 neu und ungewohnt. Für Eltern ist es wichtig als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen und mit den Kindern über ihre Probleme zu reden. Außerdem ist es wichtig, dass Eltern einen Überblick über die Lernprozesse behalten und mit den Kindern über den Stoff reden. Das kann beispielsweise in Form eines Lerntagebuchs geschehen. 

Für geistige und körperliche Bewegung sorgen

Um den Lernalltag auch zu Hause zu schaffen ist es wichtig die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das funktioniert am besten mit einem gut durchbluteten Gehirn, also Bewegung. Eltern sollten die Kinder zu regelmäßigem Sport animieren, auch gemeinsame Fitnessübungen können hilfreich sein. Aber auch ein paar einfache Hampelmänner zwischen zwei Lerneinheiten können schon wahre Wunder wirken. 

Damit der Lernalltag vor dem Computer dann doch nicht zu lange wird, sollten Eltern die Bildschirmzeiten der Kinder im Blick haben und auch für einen analogen Ausgleich sorgen. Und wenn alles zu viel wird, stehen die Lehrkräfte der Fragen auch zur Verfügung und können bei Problemen befragt werden.

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