Basteln im Advent

Bauspaß für Groß und Klein: Die Zuckerburg

Vorsicht ansteckend! Der Bau dieser ersten kleinen Zuckerwürfelburg kann sich zur echten Leidenschaft auswachsen.

Sie werden es schon beim Bau bemerken. Es macht wirklich Spaß, geht flott von der Hand, sieht bezaubernd aus, wirkt winterlich, festlich und motiviert einfach jeden zu weiteren (er)baulichen Taten.

Hier aber zunächst das Grundprinzip, die kleine Burg, für alle Anfänger – ab 3 Jahren – also auch für die ganz Kleinen bestens geeignet.

(c) Susanne Herrmann

Zunächst brauchen Sie nicht viel. Ein kleines Arbeitsbrett, mindest 56 Zuckerwürfel, besser ein paar mehr (für alle Süßmäulchen unter den Baumeistern). Natürlich Puderzucker, ein Glas und kleinen Löffel, Zitronensaft und später noch ein Teelicht bzw. ein batteriebetriebenes Ersatz-Teelicht, falls sie auf „Nummer Sicher“ gehen wollen.

Wer mag kann später wiederum das Ganze noch verzieren und/oder mit z.B. Gummibärchen oder ähnlichem „bemannen“.

(c) Susanne Herrmann

Rühren Sie als Erstes etwas zähflüssigen Zuckerguss aus Puderzucker und ein bis zwei Spritzern Zitronensaft an. Seien Sie wirklich sparsam mit dem Saft – sonst wird es zu flüssig und Sie wollen ja den Zuckerguss als Klebemittel verwenden.

(Verkleben muss hier aber auch nicht sein, wenn es den Kleinsten unter uns erstmal ums Bauen und den Umgang mit den essbaren Steinchen überhaupt geht.)

(c) Susanne Herrmann

Wir wollten hier aber eine dauerhafte kleine Burg herstellen und Sie werden sich wundern, wie fest das Ganze wird.

(c) Susanne Herrmann

Kleben Sie nun die ersten beiden Zuckerwürfel an einer der vier Schmalseiten per Zuckerguss zusammen. Schön festdrücken – das ist wichtig!

Weniger wichtig ist die Sauberkeit. Wenn etwas heraus quillt, tut das dem Ganzen keinen Abbruch, sondern erinnert eher an echtes Mauerwerk.

(c) Susanne Herrmann

Und weiter geht’s, bis fünf Würfel mit einander zu einer Reihe verklebt sind – jetzt bitte kurz innehalten.

(c) Susanne Herrmann

Nun geht es weiter über Eck. Fügen Sie also in gleicher Weise weitere vier Zuckerwürfel im rechten Winkel an. Das ist dann die nächste Ecke.

(c) Susanne Herrmann

Von dort aus wieder vier Würfel für die nächste Ecke und noch mal vier.

So haben Sie ein geschlossenes Quadrat als Fundament. Insgesamt sind das also 16 Würfel für die erste Lage.

(c) Susanne Herrmann

Darauf lässt sich aufbauen. Ab sofort müssen die Würfel nun nicht mehr nur mit ihrem „Nachbarn“ sondern auch mit der „Etage direkt darunter“ verbunden werden.

Das könnte ewig so weiter gehen – soweit der Zucker und die Fantasie reicht.

(c) Susanne Herrmann

Fortgeschrittene Baumeister können auch mit Aussparungen experimentieren. Ihrer Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Solang Ihr Zuckerguss die richtige Konsistenz hat, halten die unterschiedlichsten Konstruktionen.

Wir haben hier aber erstmal insgesamt drei Lagen massiv verklebt. Damit ist es aber noch keine Burg!

(c) Susanne Herrmann

Was fehlt, sind die Zinnen. Also dann!

An jeder Ecke und in die Mitte jeder Wand noch einen frei stehenden Würfel oben auf kleben.

(c) Susanne Herrmann

Da haben wir unsere Zinnen! Eigentlich sind wir jetzt schon fertig.
Nun fehlt nur noch Licht und Leben in der Szenerie. Schauen Sie mal…

(c) Susanne Herrmann

Wenn alles getrocknet ist, können Sie die Burg dann vorsichtig von der Arbeitsfläche lösen, ein Teelicht anzünden, hinstellen und die stabile Konstruktion einfach wieder so darüber stellen, dass das Teelicht in der Mitte brennt.

Wer jetzt noch verzieren, dekorieren, weiterbauen oder inszenieren will, der möge sich von den folgenden Fotos in Stimmung bringen lassen… fröhliche Adventszeit.

(c) Susanne Herrmann

Je dunkler der Raum, je besser wirkt das warme Licht im Herzen unserer kleinen Burg.

(c) Susanne Herrmann

Und wenn man genau hinschaut, wirken die kristallinen Strukturen des Zuckers als wäre es eine Eisburg mit dicken Mauern – erinnert mit seiner Eisblock-Bauweise fast ein wenig an ein Iglu.

(c) Susanne Herrmann

Experimentieren Sie selbst. Lassen Sie Ihre Kinder bauen. Basteln Sie selbst noch ein wenig. Drappieren Sie mit Ihren Kindern Ihr eigenes Szenario und halten Sie das Ganze per Foto fest.

Spielen Sie mit Licht und Perspektive. Es macht einfach Spaß – der ganzen Familie.

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