Anonyme, kostenlose Online-Beratung für Jugendliche

Jugendnotmail - Hilfe per Mail

Ob Bulimie, Homosexualität, Mobbing oder Liebeskummer: Auf der Online-Plattform jugendnotmail können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre um Hilfe und Beratung bitten: anonym und kostenfrei. Via E-Mail.

„Wir hören Dir zu“, lautet die Botschaft der ehrenamtlich arbeitenden Psychologen und Sozialpädagogen dieser Plattform. Und: „Jede Email wird beantwortet“. Das ist genau das, was die 13-jährige Julia im Moment braucht. Mit ihren Eltern kann sie nicht sprechen – zu peinlich ist ihr das Thema. Mit ihrer besten Freundin auch nicht, denn die hat im Moment ihre eigenen Sorgen. Im Netz ist Julia täglich unterwegs. Da kennt sie sich aus, dort kann sie um Hilfe bitten. Sie schickt eine Not-Mail an jugendnotmail.de (www.junoma.de)

Heranwachsende kommunizieren übers Internet


Seit Anfang des Jahres gehen dort so viele Notrufe ein wie nie. Gab es anfangs ein bis zwei Neuanmeldungen pro Tag, sind es heute über zehn. Über das Internet kann man in Deutschland viele Heranwachsende erreichen – und das macht sich auch bei jugendnotmail.de bemerkbar. Deshalb ist der Anbieter der Plattform personell an seine Grenze gestoßen. Ratsuchende müssen bis zu 14 Tage auf eine Antwort warten. Neue Anfragen werden „aufgrund des hohen Notruf-Aufkommens“ gar nicht erst angenommen.  

Erste deutsche Onlineberatungfür Jugendliche

jugendnotmail.de ist ein Projekt des Vereins jungundjetzt e.V. für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Sein Beratungsangebot war die erste Onlineberatung im deutschsprachigen Raum. Seit dem sind über 75.000 Not-Mails eingegangen, die von rund 50 Psychologen, Sozialpädagogen und Soziologen beantwortet werden. 

Um den Anspruch „Jede Notmail wird von uns beantwortet“ aufrecht zu erhalten, schickt jugendnotmail.de nun selbst einen Hilferuf ins Netz: Wanted Psychologen und Sozialpädagogen als Online-Berater!“

Heidrun Berger

Viele Jugendliche unterschätzen die Wirkung von Drogen

Drogenkonsum unter Jugendlichen

Wenn Alkohol, Marihuana und Co. zum Alltag werden

Für viele Jugendliche beginnt Drogenkonsum als Geste des „Ausprobierens“. Dabei werden Risiken und Nebenwirkungen stark unterschätzt. Das Potenzial zur Abhängigkeit ist dementsprechend hoch.  [mehr...]


Jugendliche und die erste eigene Wohnung

Jugendliche und die erste eigene Wohnung

„Mama, ich will ausziehen!“

Das erste, woran Jugendliche mitunter denken, sobald sie das 18. Lebensjahr vollendet haben: Raus aus dem Elternhaus, rein in die eigene Wohnung! Doch die meisten Jugendlichen unterschätzen dabei die damit einhergehenden Kosten und Verpflichtungen.  [mehr...]


Freundschaften

Hat mein Kind die falschen Freunde?

Im Teenageralter beginnen Freunde wichtiger zu werden als die eigene Familie und ihr Wort zählt mehr als das der Eltern. Doch was, wenn sich das Kind die falschen Freunde ausgesucht hat?   [mehr...]