Akupunktur in der Schwangerschaft

Nadeln zur Vorbereitung auf die Geburt

Die Akupunktur ist eine uralte chinesische Heilmethode und wird in verschiedenen Bereichen angewendet. Mittlerweile setzen Hebammen und Gynäkologen sie auch in der Geburtsvorbereitung ein und erzielen dabei sehr positive Effekte.

Die Akupunktur wird in der Geburtsvorbereitung zur Schmerzlinderung und Entspannung eingesetzt und eignet sich gut für Frauen, die sich auf eine natürliche Geburt vorbereiten wollen. Diese Methode wird auch in Deutschland immer beliebter und mittlerweile von einem Drittel der Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, in Anspruch genommen.

Vor der Anmeldung zur geburtsvorbereitenden Akupunktur sollte ein Gynäkologe aufgesucht werden. Die Methode kommt nur für Frauen in Frage, die während der Schwangerschaft keine Komplikationen haben. Wenn sie richtig eingesetzt wird, gibt es keine Risiken für Mutter und Kind. Die Behandlung sollte nur bei speziell dafür ausgebildeten Hebammen und Gynäkologen erfolgen. Eine Sitzung kostet im Schnitt zwischen 10 und 15 Euro. Die Kosten werden im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen übernommen.

Wie funktioniert die Akupunktur bei Schwangeren?

Ab der 36. Schwangerschaftswoche werden ein bis zwei Mal die Woche für ca. 20 bis 30 Minuten verschiedene Punkte am Körper akupunktiert. Früher sollte man mit der Behandlung nicht anfangen, weil sonst ungewollt Wehen ausgelöst werden könnten. Es werden vor allem Arme, Beine und Füße behandelt. Dabei liegen die werdenden Mütter in einem ruhigen Raum und entspannen sich. 

Die Nadeln sind dünner als Nähnadeln und die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. An den Einstichstellen der Nadeln kann es zu Rötungen oder blauen Flecken kommen, die aber harmlos sind. Manche Frauen bekommen bei den ersten Sitzungen Kreislaufprobleme. In dem Fall sollten sie während der Behandlung mit leicht erhöhten Beinen akupunktiert werden und danach noch kurz sitzen oder liegen bleiben. 

Was bringt die Behandlung?

Die klinische Forschung bestätigt die Effektivität der Methode in mehreren Studien. Durch die Behandlung soll die Geburt erleichtert werden. Mitarbeiter der Universitätsfrauenklinik in Mannheim haben in einer Studie nachgewiesen, dass durch die Behandlung die Geburtsdauer von durchschnittlich zehn auf acht Stunden gesenkt wird.

Die Akupunktur bewirkt eine bessere Reifung der Gebärmutter und der Muttermund wird besonders geburtsbereit. Die Chancen auf eine verkürzte Eröffnungsphase erhöhen sich, wodurch die Geburt kürzer und schmerzfreier verläuft. Die Methode hat eine positive Wirkung auf die Koordination der Wehentätigkeit und bewirkt, dass die Frauen die Wehen weniger schmerzhaft empfinden. Demnach benötigen sie während der Geburt nur geringe Mengen an Schmerzmitteln.  

Akupunktur dient während der Schwangerschaft auch der Linderung von typischen Begleiterscheinungen wie Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Unruhe oder Depressionen. In der Schwangerschaft sollten Frauen so wenig Medikamente wie möglich einnehmen und somit stellt Akupunktur eine gute, natürliche Alternative dar.

Die Methode wird auch zur Schmerzlinderung und Entspannung während der Geburt eingesetzt. Ein Großteil der Schmerzen wird gelindert und die Geburt durch die körperliche und psychische Entspannung der Mutter erleichtert. Akupunktur ist aber nicht mit schmerzhemmenden Mitteln wie der PDA (Peridural-Anästhesie) vergleichbar. Die Schmerzen verschwinden nicht ganz, aber die Frauen sind entspannter.

Angelina Kalden

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