Gute Vorsätze für das neue Jahr

Wie Sie Ihre Neujahrsvorsätze erfolgreich umsetzen

Das Feuerwerk sprüht und die Korken knallen. Wieder einmal beginnt ein neues Jahr. Und wieder einmal soll nun endlich all das erledigt werden, was wir im letzten Jahr nicht geschafft haben. Mehr Sport, Gemüse und Zeit mit der Familie. Weniger Zigaretten, Kilos und Stress. Und all das soll mit größtmöglicher Gelassenheit bewältigt werden, denn ab heute sind wir auch noch total entspannt.

Nur wenige Wochen später haben wir tatsächlich mehr, nämlich Frust und ein schlechtes Gewissen und dafür weniger Selbstvertrauen. Wir zweifeln an unserer Willenskraft und machen uns Vorwürfe. Gut, wenn dann wenigstens noch das Wetter schlecht ist, der Job nervt und die Kinder Probleme machen. So kann man die Schuld verteilen und auf bessere Umstände warten. Zum Beispiel auf den nächsten Jahresbeginn. Auf diese Weise kann man problemlos die Vorsätze aus dem letzten Jahr wiederverwerten, wahlweise auch die aus dem vorletzten Jahr oder die von 2005.

Formulieren Sie realistische Ziele für Ihre Vorsätze

Vorsätze wie mehr Sport treiben oder gesünder essen sind zu allgemein formuliert. Was möchten Sie genau erreichen? Den Rückenschmerzen begegnen, die Kondition steigern, mehr Vitamine zu sich nehmen, Gewicht verlieren?

Prüfen Sie, warum Ihnen dieses Vorhaben wichtig ist. Weil Ihr Arzt es Ihnen geraten hat, Ihr Partner es will oder weil sie selbst sich wohler fühlen möchten? Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihren Vorsatz umgesetzt. Wie werden Sie sich dann fühlen und woran bemerken Sie diese Veränderung? Haben Sie mehr Energie, sind Sie weniger krank oder passt das schöne Sommerkleid wieder?

Wenn Sie Ihre Zielstellung klar formuliert haben, zerlegen Sie sie in kleine und konkrete Tätigkeiten. Jeden Tag die Treppe statt den Aufzug nehmen, täglich einen Apfel essen, zwei Tage in der Woche in der Kantine das vegetarische Gericht bestellen. Fangen Sie klein an und bedenken Sie, was sie realistisch in Ihrem Alltag unterbringen können. Zehn Minuten Yoga nach dem Aufstehen oder fünf Liegestütze in der Werbepause des Spielfilms sind weniger aufwendig als extra zum Sportkurs ins Fitnessstudio zu fahren. Kleine in den Alltag integrierte Tätigkeiten werden schneller zur Gewohnheit als wöchentliche oder gar monatliche Aktivitäten.

Wenn es nicht auf Anhieb klappt: Dranbleiben

Planen Sie trotzdem Abweichungen mit ein. Ihr Kind war krank und sie sind ein paar Tage absolut nicht zum Walken gekommen oder bei der Geburtstagsfeier der Freundin musste es das zweite Stück Sahnetorte sein. So ist das Leben! Ziehen Sie nicht den Schluss, dass sie es sowieso nicht schaffen sondern machen Sie mit Ihren neuen Aktivitäten weiter.

Suchen Sie sich Verbündete und verbinden Sie das angenehme mit dem Nützlichen. Ein Spaziergang mit der ganzen Familie oder ein Tanzkurs mit der Freundin bringen Spaß und Bewegung. Zum Jahresende werden Sie keinen Marathon laufen können, aber die Kleinigkeiten summieren sich. Und wenn doch wieder Wünsche offen geblieben sind? Gut, sie wollen sich ja schließlich auch im nächsten Jahr noch weiterentwickeln.

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