Nachhaltigkeit

Plastikmüll – Die Probleme und Lösungen für Eltern

Wir verbrauchen zu viel Plastik. Dies beschäftigt auch viele Eltern. Der Schaden für unsere Umwelt, Tiere und Mitmenschen ist zum Teil, wie im Artikel beschrieben, erschreckend groß. Durch Umsetzung nachfolgender praktischer Tipps kann unser Plastikkonsum bereits etwas reduziert werden. Insbesondere für Eltern sind diese Tipps sehr nützlich.

Umgerechnet wird circa jede Minute eine volle Lasterladung Plastikmüll ins Meer gekippt. In Europa ist Deutschland dabei mit ca. 12 Millionen Tonnen Spitzenreite im Verbrauch von Plastik. Die Wege über die das Plastik in das Meer gelangt sind sehr unterschiedlich. Klar ist jedoch, dass wir viel zu viel Plastik verbrauchen und zu wenig davon recyceln. Das große Problem bei Plastik, gerade im Meer ist, das es Fische und andere Meeresbewohner starken Schaden zufügt. So verwechseln die Tiere es mit Nahrung und essen das Plastik. Diese können das Plastik oftmals nicht ausscheiden, wodurch sich der Margen mit Plastik füllt und keine weitere, echte Nahrung mehr in den Margen gelangt. Dadurch verhungert das Tier. Auch verheddern sich Tiere, wie zum Beispiel Robben, in zum Beispiel Fischernetzen oder Plastiktüten und ertrinken.

Mehr Plastik als Fische im Meer

Plastik braucht mehrere Hundert Jahre, bis es zersetzt wird. Der Politiker Timmermann sagte deshalb sehr passend: „Es dauert fünf Sekunden, das zu produzieren, fünf Minuten, es zu nutzen und etwa 500 Jahre, es wieder abzubauen.” Auch deshalb gehen Wissenschaftler davon aus, sollten wir unseren Plastikkonsum nicht stark reduzieren, dass im Jahr 2050 mehr Plastik im Meer ist, als Fische und andere Meeresbewohner. Selbstverständlich hat dies auch negative Auswirkungen auf uns Menschen. Das (Micro-)Plastik, das die Fische zu sich nehmen, nehmen wir in uns auf, wenn wir Fisch essen.

Was Eltern tun können

Was kann jeder einzelne von uns tun, um den Plastikverbrauch zu reduzieren? Letztendlich ist es für uns Endverbraucher, für die sehr viel Plastik hergestellt wird. Eltern haben dabei eine Verantwortung aber auch eine besondere Chance. Wenn den Kindern direkt in der Erziehung beigebracht wird, dass wir unseren Plastikkonsum reduzieren müssen, hat dies langfristig einen sehr positiven Effekt. Dabei sind kleine Dinge, wie Müll nicht einfach auf die Straße werfen, bereits wertvoll.

Weniger Produkte aus Plastik

Neben der verantwortungsbewussten Erziehung der Kinder, können Eltern auch auf gewisse Plastikprodukte verzichten. Hierzu zählen zum Beispiel Einwegwindeln. Im Durchschnitt verbraucht ein Kind Windeln mit dem Gewicht einer Tonne. Dies sind circa 40 Mülltonnen voll, nur mit Windeln. Da Einwegwindeln einen hohen Anteil an Plastik haben, wird damit Müll produziert, der lange nicht abgebaut wird. Auch die Verbrennung des Mülls, hat negative Folgen.

Stoffwindeln nicht der einzige Ausweg

Nun möchten verständlicherweise nicht alle Eltern ihre Kinder mit Stoffwindeln wickeln. Dies muss auch nicht sein, denn es gibt Einwegwindeln, die einen sehr geringen Anteil an herkömmlichem Plastik haben und damit durchaus als nachhaltig bezeichnet werden können. Die Plattform Gyding bietet neben diesen nachhaltigen Einwegwindeln unter anderem auch Stoffwindeln an. Auch weitere Produkte, die die Umwelt (und Mitmenschen) entlasten werden auf Gyding angeboten. Gyding arbeitet dabei mit den Herstellern der Produkte eng zusammen und stellt so sicher, dass der Hersteller wirklich nachhaltig und sozial verantwortungsvoll handelt. Ein weiteres Produkt im Angebot ist zum Beispiel die plastikfreie Wickelunterlage aus 100 % Bio-Baumwolle.

Weitere nützliche Tipps – die sogar Geld sparen

Auch bei Kosmetikprodukten, sollte darauf geachtet werden, dass es kein Mikroplastik enthält und optimalerweise die Verpackung umweltfreundlich ist. Im kostenlosen Beitrag hat Gyding 9 Nachhaltigkeitstipps zusammengestellt, bei denen jeder von uns etwas für die Umwelt tun kann. Die Tipps sind zum Teil sehr leicht umzusetzen und banal. Gyding hat dennoch berechnet, das nicht nur der Umwelt mit diesen Tipps geholfen wird, sondern auch dem eigenen Geldbeutel. Durch Umsetzung aller Tipps können bis zu 953 € gespart werden.

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