Essstörungen
Bulimie
Personen, die unter Bulimie, auch Ess-Brech-Sucht genannt, leiden, haben oft Normalgewicht, aber eine krankhafte Angst vor einer möglichen Gewichtszunahme. Es treten Heißhungerattacken auf, die mit Gegenmaßnahmen wie Erbrechen oder Missbrauch von Abführmitteln bekämpft werden.
Das Essen in großen Mengen und das Erbrechen danach, wird meist als eine Erleichterung und Entspannung empfunden. Die Heißhungerattacken können zwischen 15 Minuten und vier Stunden dauern. Durch das Erbrechen wird erhofft, dass die Idealfigur beibehalten oder erreicht wird und trotzdem das Essbedürfnis befriedigt wurde.
Bulimie tritt vor allem bei Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren auf und kann wie jede Essstörung chronisch werden und somit lebensgefährliche Ausmaße annehmen.
Folgen von Bulimie
Durch das häufige Erbrechen, werden dem Körper die Nährstoffe entzogen, was einen Mangelzustand zur Folge hat. Entzündung der Speiseröhre und Zahnschäden werden ebenso durch das Erbrechen bedingt. Außerdem kann es durch den gestörten Elektrolythaushalt zu Herzversagen kommen, was im schlimmsten Fall zum Tode führt, insbesondere wenn der Betroffene an Untergewicht leidet.
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