Geocaching mit Kindern

Schnitzeljagd 2.0

Auch die klassische Schnitzeljagd hat im Internetzeitalter eine Wandlung gefunden. Das mittlerweile über weite Schichten hinaus beliebte Geocaching ist mehr als nur eine einfache Suche!

Geocachingkombiniert Bewegung in der Natur mit dem Spaß an der Lösung von kniffligen Aufgaben und bietet sich dadurch auch für quirlige Kinder bei Geburtstagen an. Denn auch die Schatzsuche ist schon lange nicht nur was für abenteuerlustige Jungen.

Eigentlich werden beim Geocaching ein sogenannter Cache ausgelegt, der mit Hilfe geografischer Koordinaten gefunden werden soll. Ein Logbuch dokumentiert die Reise des Caches und die jeweiligen Finder. Ein weiterer Teil des Caches sind Trackables. Diese reisen von Versteck zu Versteck weiter und ihr zurückgelegter Weg wird im Internet protokolliert und wird dort von einer immer stärker wachsenden Interessiertengruppe verfolgt.

Beim Einsatz des Geocaching für Kindergeburtstage sollte man jedoch auf eine etwas vereinfachte Variante der Suche bauen. Vor allem ist darauf zu achten, das ein eigener Cache angelegt wird. Die Nutzung von bestehenden Caches würde die Geocacher-Community mehr als verärgern, denn sie wollen ihre Caches erhalten wissen und auch im Internet dokumentiert haben.

Daher bedarf es zuerst einen Schatz, den es zu finden gilt. Dieser benötigt einen Cache-Behälter, der vorsorglich wasserdicht sein sollte. Das Logbuch kann bei der Geburtstagsvariante weggelassen werden, stattdessen bietet sich an, Überraschungen für die Teilnehmer im Cache zu deponieren!

Mögliche Varianten der Durchführung

Ein Erwachsener programmiert die Koordinaten des ersten Standortes in ein GPS-Gerät. Dieses wird den Suchenden ausgehändigt und dann geht es schon auf den Weg. Am ersten Zirlort müssen sie den ersten Cache finden. In diesem werden die Koordinaten des nächsten Ortes angegeben. Bei der Variante müssen die Kids schon mit dem GPS-Gerät umgehen können. Auf diese Weise kann man die Suche von Position zu Position fortsetzen.

Eine andere Variante ist die Vorprogrammierung von mehreren Positionen im GPS-Gerät. An jedem einzelnen Standort wird ein Schlüssel mit Band versteckt, den die Kinder suchen können.Wer an welchen Platz zu suchen hat, kann je nach Wunsch festgelegt werden. Zum Schluß wird der eigentliche Schatz gesucht, dessen Standort ebenfalls programmiert ist. Diese Schatzkiste kann aber nur über einen der gefundenen Schlüssel geöffnet werden. Bei der ersten Suchvariante kann man hier sogar bestimmen, dass nur das Geburtstagskind den passenden Schlüssel findet.

Bei den vorprogrammierten Positionen kann auch insofern variiert werden, dass am Fundort des jeweils nächsten Cache ein Zettel mit einer Zahl hinterlegt ist und die gefundenen Zahlen am Ende ein Kombination für ein Zahlenschloss darstellen. (Achtung: Lösung für die richtige Reihenfolge sicher stellen!) Eine zusätzliche Motivation schafft man auch, wenn im jeweiligen Versteck eine kleine Überraschung für den Finder liegt (Süßigkeit, was zum trinken, Schlüsselbund).

Geocaching mit Schulkindern

Wenn die Kids bereits in einem Alter sind, um das GPS selbst zu bedienen, können am jeweiligen Cacheorten auch die Koordinatenangaben und Auffindfotos für den jeweils nächsten Standort hinterlegt werden. Die Verstecke sollten der Altersgruppe entsprechend erkletterbar oder einfach nur versteckt sein.
Das jeweils letzte Versteck sollte zu Hause oder bei den Großeltern sein, wo die Schatzsucher ein längere Pause machen können! 

Nightcaching

Eine weitere Variante ist das auch beim eigentlichen Geocaching sehr reizvolle Nightcaching. Für Kinder waren die Nachtwanderungen ja auch schon immer etwas besonderes. Beim Nachtcashen könnten anders als bei den genannten Varianten auch reine Reflektorstrecken abgelaufen werden. Jeweils andersfarbige Reflektoren führen zum nächsten Cache. Dort befindet sich eine Karte mit einer Nummer. Von Punkt zu Punkt ergibt die Nummer eine Telefonnummer und diese wird an der letzten Stelle gemeinsam angerufen. Die Kinder müssen nun genau nach dem Versteck lauschen, denn da ist dann nicht nur das Handy sondern auch eine Box mit Überraschungen für jedes Kind versteckt. 

Die Dunkelvariante sollte man auf alle Fälle testen, damit die Zeit realistisch und altersgerecht ist und der Weg auch aus der Kinderperspektive erkennbar bleibt.

Zu beachten ist ferner, dass ein GPS kein Navi ist, der Pfeil zeigt beim Cachen immer die Luftlinie an, das heißt, es gibt unendlich viele Wege und auch darauf muss man gerade bei Kindern achten!

Geocaching versteht sich als naturnahe Erkundung und verbietet deshalb von sich aus einen Eingriff in die Natur, also bitte die Caches nicht allzu tief vergraben!

Die Suche nach dem Schatz ist für die Kids ein echtes Gemeinschaftserlebnis, zu dem jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann!

Frank Götze

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