Schwangerschafts-ABC

Kindsbewegungen

Auf die ersten spürbaren Bewegungen ihres Kindes freut sich jede Schwangere. Und auch der Vater möchte so schon Kontakt zu seinem Kind knüpfen. Ab wann dies möglich ist, wie es sich anfühlt, und wann man sich Sorgen machen muss erfahren Sie hier.

„Und? Strampelt es schon kräftig“ Diese Frage bekommen Schwangere häufig von ihrer Umgebung zu hören und fragen sich dann selbst: „Wann ist es endlich soweit? Wann spüre ich meinen kleinen Schatz?“ Wenn es dann soweit ist, wird der Augenblick zu einem der schönsten und unvergesslichsten Momente der Schwangerschaft.

Die ersten Bewegungen des Fötus spürt die Mutter etwa ab der 18. Schwangerschaftswoche, Erstgebärende meist erst später im 5. Monat. Ab der 36. Schwangerschaftswoche hat das Baby kaum noch Platz in der Gebärmutter um sich zu bewegen. Dazwischen liegen Wochen in denen so manche Mutter meint, sie trägt einen zukünftigen Boxweltmeister oder Fussballstar im Bauch.

Streicheln, blubbern, klopfen, strampeln

Wie sich die ersten Bewegungen an fühlen, beschreibt jede Frau anders. Von zarten streicheln und flattern wie ein Schmetterling, über gurgeln und blubbern zerplatzender Luft- oder Wasserbläschen bis zum klopfen oder treten ist alles dabei. Für die Mutter ist es meist sehr beruhigend, zu spüren, dass es ihrem Kind gut geht. Obwohl es auch anstrengend werden kann, wenn sich das Ungeborene vor allem in der Nacht viel bewegt. Denn oft wird das Kleine aktiv, wenn die Mutter zur Ruhe kommt.

Hallo da drinnen

Für den Vater und die älteren Geschwister ist nun eine Kontaktaufnahme mit dem Nachwuchs möglich. Denn das Ungeborene reagiert auch auf Reize von außen, wie Streicheleinheiten, Stimmen oder Musik. Besonders gut lassen sich die Bewegungen während der Ultraschalluntersuchungen beobachten.

Ruhe zwischendurch


Viele Frauen sind verunsichert, wenn sich ihr Mitbewohner mal einen oder zwei Tage nicht spürbar meldet. Meist besteht dazu keine Veranlassung. Vor allem wenn die Kindsbewegungen erst seit ein paar Tagen spürbar sind. Die Babys schlafen auch nahezu 20 Stunden am Tag und sind dementsprechend selten aktiv.

Sie könne versuchen Kindsbewegungen zu locken, in dem Sie sich auf den Bauch legen, oder etwas nicht zu schweres (z.B. den Kopf des Partners) auf den Bauch legen.

Sollten Sie aber zu nervös sein, weil Sie Ihr Kind einige Tage nicht gespürt haben, gehen Sie lieber ein mal öfter zu Ihrem Frauenarzt oder in das Krankenhaus und lassen es kontrollieren.

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