Selbstzweifel bei Kindern

Selbstzweifel

Bin ich gut genug? – So stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihrer Kinder

Schaffe ich den Mathetest? Können mich die Klassenkameraden leiden? Werde ich die Versetzung schaffen? Was denkt mein Banknachbar von mir? Selbstzweifel nagen schon in der Kindheit an der eigenen Verfassung. Umso wichtiger ist es für Eltern Kindern eine sichere Basis zu geben und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Ein angemessenes Selbstbewusstsein verbessert die Lebensqualität von Kindern deutlich. Sie gehen entspannter durchs Leben und sind langfristig auch erfolgreicher. Außerdem können sie später erfüllte Beziehungen führen. Verschiedene Studien haben außerdem gezeigt, dass Kinder mit mehr Selbstbewusstsein gesünder und kreativer sind. Selbstbewusstsein kann in Zusammenarbeit von Eltern und Kindern aufgebaut werden. Wir kommen nicht mit Selbstbewusstsein auf die Welt, es ist nicht angeboren.

Rituale schaffen

Eine feste (Tages-)Struktur gibt Sicherheit und Vertrauen. Dadurch fühlen sich Kinder sicher und geborgen. Kommt es im späteren Leben mal zu Schwierigkeiten, helfen diese festen Rituale, am Ball zu bleiben. Es wird verankert, dass es möglich ist an regelmäßigen Gewohnheiten festzuhalten. Später hilft das Kindern regelmäßig Sport zu treiben oder eine Sache durchzuziehen. Beispiele für feste Rituale kann neben den festen Essenszeiten auch eine Gute-Nacht-Geschichte sein.

Dem Kind Aufmerksamkeit schenken

Es ist wichtig dem Kind die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Sind die Eltern abwesend oder mit einer anderen Sache beschäftigt, fühlt sich das Kind innerlich als unwichtig und nicht ernst genommen. Es hat den Satz: “Ich bin es nicht wert, dass man mir Aufmerksamkeit schenkt im Hinterkopf.” Daher ist es wichtig in der Kommunikation mit dem Kind das Smartphone wegzulegen und aufmerksam dabei zu sein.

Bedingungslose Liebe

Das Kind muss sich sicher sein, dass die Eltern in jeder Lebenssituation hinter ihm stehen. Für Eltern ist es daher wichtig das Kind bedingungslos zu lieben, egal was es tut. Das spüren Kinder intuitiv, sie merken diese Liebe und trauen sich mehr zu, weil sie sich der elterlichen Liebe sicher sein können. Bestraft man das Kind mit Liebesentzug, ist es später abhängig von der Liebe anderer. Es hört später nicht mehr auf seine eigenen Bedürfnisse, nur um den Gegenpart in der Beziehung nicht zu verärgern und zu verärgern. Das alles auch aus Angst vor dem möglichen Liebesentzug.

Gefühle zulassen

Für die Entwicklung ist es wichtig Gefühle aller Art zu erkennen und zuzulassen. Dazu gehören auch negative Gefühle wie Wut oder Trauer. Wichtig: Das Kind ernst nehmen und es auch durch die Gefühle gehen lassen. Es ist ok, dass Kinder wütend sind. Eltern sollten auf keinen Fall versuchen sie von diesen Gefühlen abzubringen. Sätze wie: “Ist doch nicht so schlimm?” sind hier eher weniger förderlich. Im schlimmsten Fall kann die Unterdrückung von negativen Gefühlen dazu führen, dass Kinder im späteren Leben diese nicht aushalten können und versuchen sich permanent abzulenken. Dazu können im schlimmsten Fall Süßigkeiten, Alkohol oder auch Drogen gehören. Im Optimalfall das Kind einfach in den Arm nehmen, un ihm durch die eigene Nähe zeigen, dass man hinter ihm steht, egal in welcher Gefühlssituation es sich befindet.

Ehrlich sein

Ehrlichkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Familienleben. Damit sind Vertrauen und Sicherheit geschaffen. Der Charakter des Kindes entwickelt sich in eine positive Richtung. Es hat kein Misstrauen gegenüber dem Leben selbst sondern wird zum offenen, authentischen und ehrlichen Menschen. Sind Eltern gegenüber dem Kind nicht offen, entwickelt sich eine gewisse Form von Misstrauen. Auch in anderen Lebenssituationen wird es dann schwierig anderen Menschen vertrauen können.

Fragen zulassen

In einigen Lebensphasen lieben es Kinder Fragen zu stellen. Eltern sollten die Fragen ernst nehmen und sich nicht genervt abwenden. Ist dies der Fall, wird es sich später auch nicht trauen andere Leute zu fragen oder Angst haben sich lächerlich zu machen. Werden die Fragen von den Eltern bestmöglich beantwortet, werden die kommunikativen Fähigkeiten des Kindes kontinuierlich verbessert.

Keine Vergleiche anstellen

Das Nachbarskind ist viel besser in Mathe? Der größere Bruder hatte nie solche Probleme in Deutsch? Optimal ist es das Kind wirklich nie mit anderen Kindern zu vergleichen. Jede Mensch ist einzigartig und unterschiedliche Talente und Fähigkeiten. Vergleiche sorgen dafür, dass man sich minderwertig fühlt. Besser: Das Kind mit eigenen positiven Situationen vergleichen, z.B. “Kannst du dich noch an dein schönes Bild letzte Woche erinnern?”.

Vorbild für das Kind sein

Das Wichtigste ist, dass Eltern dem eigenen Kind ein Vorbild sind. Eltern sind die größten Vorbilder der Kinder. Sie hören nicht nur die Worte und sehen die Verhaltensweisen, sie spüren auch die Emotionen, mit denen die Eltern beim Kind sind. Sie spüren Angst oder Unsicherheit ganz genau. Ist also das Selbstbewusstsein der Eltern stark, wirkt sich das auch positiv auf das Kind aus.

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