Fläschchen geben

Wenn Sie Ihrem Baby das Fläschchen geben

Vorteile:

  • Ein erheblicher Vorteil beim Fläschchen geben ist die Tatsache, dass Vater und Mutter ihren kleinen Liebling füttern können, wodurch die Mutter zeitlich entlastet wird. Sie ist auch in mancher Hinsicht mobiler, weil sie nicht rund um die Uhr präsent sein muss und sich auch mal zeitweise vom Kind entfernen kann, ohne auf die Uhr zu achten.
  • Dadurch haben auch beide Elternteile die Chance, engen Kontakt zum Kind zu haben, auch wenn er nicht so intensiv und speziell ist wie beim Stillen. 
  • Ein Fläschchen kann man überall geben, aber nur, wenn die Bedingungen gegeben sind, um es zuzubereiten. In jedem Fall ist man weniger auf einen Rückzugsort angewiesen als beim Stillen.
  • Die Eltern sehen immer ganz genau, wie viel das Kind getrunken hat, während man beim Stillen eher auf Schätzungen angewiesen ist.

Nachteile:

  • Flaschenkinder neigen später eher zu Übergewicht als gestillte Kinder. 
  • Es besteht die Gefahr, dass das Kind nicht ausreichend Körperkontakt bekommt, der für die Entwicklung so wichtig ist. Deshalb sollten Sie Ihr Kind immer wie beim Stillen auf den Arm nehmen.
  • Das Fläschchen machen ist teurer als das Stillen, da Milchpulverprodukte ins Geld gehen können. Eine 900 g Packung kostet im Durchschnitt etwa 9€. Dazu kommen die Kosten für die Fläschchen, spezielle Sauger und das Babywasser zum Aufrühren des Milchpulvers. Man braucht immer mehrere Fläschchen, damit man Ersatz hat, wenn die anderen gereinigt werden. Es kann auch noch weiteres Zubehör dazu kommen, wie Flaschentrichter, Antitropfsauger, eventuell ein Spülmaschineneinsatz für Babyflaschen, ein Dampffläschchenwärmer, eine Fläschchenzange, Sterilisiergeräte, Fläschchenhalter oder -behälter… Es liegt natürlich im Ermessen der Eltern, welche dieser Gerätschaften wirklich von persönlichem Nutzen sind, aber es ergeben sich Kosten, die beim Stillen entfallen.
  • Das Zubereiten des Fläschchens ist mit einem gewissen Aufwand verbunden. Die Flaschen und Sauger sollten einmal täglich abgekocht werden. Darüber hinaus müssen die Eltern immer darauf achten, dass die Ersatzmilch die richtige Temperatur hat. Die Trinktemperatur entspricht der Körpertemperatur, also etwa 37°C.

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