Wann ist Ostern?
Die Datierung des Ostertermins

Seit dem 2. Jahrhundert ist eine jährliche Wiederkehr des Osterfestes nachgewiesen, dass trotz Bemühungen der Kirche bis heute ein beweglicher Feiertag ist und deshalb jedes Jahr an einem anderen Tag gefeiert wird.
Ostern feiern wir jedes Jahr zur Zeit des ersten Vollmondes im Frühling. Der Termin hängt mit dem jüdischen Passahfest zusammen, das am 14. Nisan beginnt – also immer bei Vollmond stattfindet. Dadurch fiel der Feiertag früher jedoch immer auf verschiedene Wochentage. Heidenchristen feierten Ostern dagegen immer am Sonntag, dem ersten Tag der Woche. So ergaben sich unterschiedliche Datierungen für das Fest.
Um eine Einigung zu erzielen wurde unter Kaiser Konstantin I. im Jahre 325 auf dem Konzil von Nicäa der Termin für das Osterfest auf den ersten Sonntag nach der Tag- und Nachtgleiche des Frühlingsanfangs, der nicht mit dem Passahfest zusammenfällt, festgelegt.
Einige christliche Gemeinden, später nur noch einige Sekten behielten jedoch ihre vorherigen traditionellen Festtermine.
Eine astrologisch exakte Bestimmung dieses neu bestimmten Ostertermins war zudem in den damaligen Zeiten mit dem Julianischen Kalender nicht möglich. Deshalb wurde immer noch an verschiedenen Tagen gefeiert.
Mit der Berechnung des Termins war die Kirche zu Alexandria beauftragt, welche die Ergebnisse jedes Jahr den Papst zuschicken sollte, denn von Rom aus sollte der Ostertag verkündet werden.
Ostern ist auch bis heute noch ein beweglicher Feiertag. 1923 wurde das Problem dem Papst vorgetragen und akzeptiert. Es sollte wie Weihnachten an einem fixen Datum stattfinden. Bis jetzt (seit 1928) ist dies jedoch nur der anglikanischen Kirche erlaubt. Bei uns ist Ostern bis heute jedes Jahr an einem anderen Tag.
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