Impfschutz gegen FSME überprüfen

Die Zecken sind wieder los

Die Zeckensaison hat begonnen: von März bis Oktober verstecken sich die kleinen Blutsauger in Büschen oder auf der Wiese und lauern auf vorübergehende Menschen. Dabei kann es zur Übertragung von FSME, der Frühsommer-Meningoenzephalitis, und von Borreliose kommen.

Hat die Zecke, auch Holzbock genannt,  ein Opfer gefunden und sich an ihm festgehakt, stechen sie ihm in die Haut und saugen sein Blut. Gegen FSME kann geimpft werden, gegen Borreliose nicht.

Eine Infektion mit FSME äußert sich mit Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen. Bei schweren Verläufen kann sie Gehirn-, Hirnhaut- sowie Rückmarkentzündungen hervorrufen, in seltenen Fällen kann es zu Lähmungserscheinungen und Bewusstseinsstörungen kommen oder die Erkrankten fallen ins Koma. Deshalb erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April, der im Zeichen der „Vektorübertragenen Erkrankungen“ steht, an die Impfung gegen die FSME. Sie schützt den Menschen vor den FSME auslösenden Viren. 

Zecken: Viele europäische Länder gelten als Risikogebiete

„Alle, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder Urlaub machen, sollten ihren Impfschutz überprüfen“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Auch diejenigen, die in der Vergangenheit schon gegen FSME geimpft wurden, sollten ihren Impfschutz überprüfen lassen. Wenn weiterhin ein Ansteckungsrisiko besteht, kann eine Auffrischung des Impfschutzes nötig sein.“ Risikogebiete in Deutschland sind Baden-Württemberg, Bayern, Süd-Hessen, Süd-Thüringen, der Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz und der Saar-Pfalz-Kreis im Saarland. Viele europäische Länder gelten ebenfalls als Risikogebiete, beispielsweise Österreich, die Schweiz und die baltischen Staaten.

Für den Aufbau des Impfschutzes gegen FSME sind drei Impfungen nötig. Die zweite Impfung erfolgt ein bis drei Monate nach der ersten. Etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung besteht zunächst für einige Monate der Schutz. Um die Immunisierung abzuschließen, ist eine dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten empfohlen. Der Schutz besteht dann für mindestens drei Jahre.

Heidrun Berger

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