Riskante Akrobatik in den eigenen vier Wänden

Vorsicht beim Hausputz!

Oft handelt man riskant beim Hausputz. Man nimmt den sich in Reichweite befindenden instabilen Stuhl und verzichtet auf die sichere Leiter. Ca. 6000 jährliche Todesfälle in Deutschland resultieren aus Stürzen im Haushalt.

Eigentlich ist es einfach, Risiken beim Hausputz zu senken. Vor allem gilt es, seinen Verstand zu gebrauchen und vorsichtig zu agieren. Häufig beruhen Unfälle im Haushalt auf Faulheit, Gewohnheit und fehlender Weitsicht. 


Sicherheit statt Bequemlichkeit


Verwendet man etwa beim Staubwischen eine Leiter, so benötigt diese einen sicheren Halt. Daher empfiehlt es sich nicht, einen rutschenden Teppich als Unterlage zu verwenden, sondern diesen gegebenenfalls umzuschlagen. Akrobatik auf der Leiter sollte in jedem Fall vermieden werden. Ist dafür ein Verrücken von Einrichtungsgegenständen oder anderen Objekten nötig, so ist dies unbedingt zu tun. 


Rutschpartien


Aus Hektik entstehen oft Risiken – sowohl im Alltag als auch im Haushalt. Fix möchte man noch die nasse Wäsche zum Keller oder zum Dachboden tragen und zieht sich aus Zeitmangel keine rutschfesten Schuhe an. Man trägt also rutschige Socken oder Hausschuhe und begibt sich in erhöhte Sturzgefahr. Gerade auf der Treppe kann dies sehr unglücklich ausgehen. Das Unfallpotenzial ist noch höher, wenn sich der Eilende mit Wäschekorb und Wäsche die Sicht versperrt. Viele tragen den Wäschebehälter bevorzugt vor dem Bauch, da der Behälter so einen sichereren Halt hat. Weniger gesichert ist dann allerdings der Tragende. Eine Treppenstufe wird ungenau angesteuert, schon geht man zu Boden. Gehirnerschütterungen, Brüche und Prellungen zählen zu den häufigen Folgen. Weniger riskant ist es, den Wäschebehälter seitlich zu tragen. Ebenfalls im Interesse der eigenen Gesundheit ist eine gerade Körperhaltung bei dieser Aktivität.


Überfordern Sie sich nicht!


Wenn Sie ein gewisses Alter erreicht haben, werden Ihre motorischen Fähigkeiten und Ihr Reaktionsvermögen bei Weitem nicht mehr die eines jungen Menschen sein. Ältere Menschen verschätzen sich daher oft bei Aktivitäten im Haushalt. Einige Tätigkeiten, denen sie zuvor ohne Komplikationen nachgehen konnten, fallen nun nicht mehr so leicht und sind daher gefährlich. Oft gewinnt hier die Macht der Gewohnheit, sodass man sein Vorgehen bei den Haushaltsaktivitäten nicht dem eigenen Alter anpassen kann. Ältere Menschen, denen das Ausführen solcher Tätigkeiten schwerfällt, sollten sich unbedingt im Haushalt helfen lassen. Familie, Bekannte, Freunde, Nachbarn oder soziale Einrichtungen können sie hierfür konsultieren.

Henry Kasulke

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