Schwangerschaftstest

Bin ich schwanger?

Sie sind überfällig, morgens ist Ihnen übel und Sie spüren ein Ziehen in den Brüsten? Das könnten erste Anzeichen für eine mögliche Schwangerschaft sein.

Um sich nicht lange mit der Unsicherheit herumplagen zu müssen, machen Sie einen Schwangerschaftstest. Wie funktioniert nun so ein Test und wie sicher ist er? Dies und mehr über die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft lesen Sie hier.


Schwangerschaftsmerkmale:

Schon kurze Zeit nachdem eine Eizelle befruchtet wurde, reagiert der weibliche Körper auf die Schwangerschaft und verändert sich. Nicht jede Frau bemerkt intuitiv, dass sie schwanger ist. Es gibt jedoch einige Merkmale, die auf eine Schwangerschaft hinweisen. Diese sehen unter anderem so aus:

  • Ihre Periode bleibt aus
  • Morgens ist Ihnen übel und Sie müssen sich eventuell auch übergeben
  • Ihr Busen wirkt größer und fester und reagiert empfindlicher auf Druck
  • Ihre Brustwarzen verfärben sich dunkler
  • Sie fühlen sich müde und nicht belastbar
  • Ihre Schamlippen sind nun stark durchblutet und wirken daher dunkler und fester
  • Sie leiden seit kurzem an trockener und unreiner Haut


Nächster Schritt: Schwangerschaftstest.

Die oben genannten Merkmale sind schon sehr deutliche Hinweise auf eine Schwangerschaft. Absolute Gewissheit über Ihre Situation haben Sie jedoch allein damit noch nicht. Aufschluss gibt ein Schwangerschaftstest, den Sie mittlerweile in jeder Drogerie und Apotheke erhalten können.

Bei diesem Test handelt es sich um einen Urintest, bei dem das Hormon HCG nachgewiesen werden soll. Wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet, sprich, wenn Sie schwanger sind, beginnt der Körper HCG zu produzieren. Da dieses Hormon ausschließlich in der Schwangerschaft gebildet wird, kann schon bei einer sehr geringen Menge im Urin nachgewiesen werden, ob Sie ein Kind erwarten, oder nicht.

Ein Teststreifen ist mit Antikörpern gegen HCG versetzt und reagiert beim Kontakt mit dem Hormon mit einer Verfärbung – der berühmte Strich scheint am Testpräperat auf. Bei einer Verfärbung des Teststreifens können Sie also davon ausgehen, schwanger zu sein. Eine negative Reaktion, also keine Verfärbung zeigt an, dass keine Schwangerschaft vorliegt.

Bereits zehn bis zwölf Tage nach der vermuteten Befruchtung kann der Schwangerschaftstest durchgeführt werden und gibt zu 99 prozentiger Sicherheit Aufschluss über Ihre Situation. Ein früherer Test ist nicht zu empfehlen, da sich nicht jede befruchtete Eizelle auch wirklich in der Gebärmutter einnistet und sich möglicherweise nicht weiterentwickelt. Daher könnte das Ergebnis eines zu früh durchgeführten Tests positiv ausfallen und unnötig Hoffnung, beziehungsweise Panik verbreiten.

Vielleicht vermuten Sie dennoch eine Schwangerschaft, obwohl der Test negativ ausgefallen ist. Dann empfiehlt es sich, den Schwangerschaftstest nach ein paar Tagen zu wiederholen, oder den Frauenarzt aufzusuchen. Es könnte durchaus sein, dass sich in den ersten Tagen noch nicht genug HCG gebildet hat, so dass beim Urintest eine Reaktion auf dem Teststreifen ausblieb.


Was tun bei positivem Testergebnis?


Der Test, den Sie zuhause gemacht haben, ist positiv ausgefallen. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie sich die Schwangerschaft von Ihrem Frauenarzt bestätigen lassen. Dieser wird Ihr Blut auf HCG testen und unter Umständen eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Mittels Ultraschall kann man den Embryo sichtbar machen. Diese Untersuchung lässt sich auch schon in sehr frühen Schwangerschaftsstadien durchführen. Ferner kann mittels Ultraschall schon ab etwa der achten Schwangerschaftswoche der Herzschlag Ihres Babys nachgewiesen werden.

Wird eindeutig festgestellt, dass Sie ein Kind erwarten, so wird Ihr Frauenarzt den voraussichtlichen Geburtstermin bestimmen, Ihnen weitere Informationen zur Schwangerschaftsvorsorge und vielleicht schon einen Terminplan für weitere Untersuchungen mit auf den Weg geben. Nehmen Sie alle Untersuchungstermine wahr, lassen Sie keinen ausfallen, zu Ihrem und zum Wohle Ihres Kindes.

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