Babys erste Jahre: 2. Monat

Schon fester Bestandteil der Familie


Ihr Baby wird von Tag zu Tag niedlicher, Freunde und Bekannte bestätigen dies und sagen Ihnen täglich, was für ein hübsches Baby Sie haben. Langsam kehrt auch eine gewisse Routine ein, Wickeln und Anziehen des kleinen Menschen sind keine große Hexerei mehr.

Mit jedem Tag erkennen Sie auch neue Seiten und Fähigkeiten an ihrem kleinen Liebling. Was für Schritte Ihr Baby im zweiten Monat durchläuft und was jetzt wichtig ist lesen sie hier.

Was mein Baby schon alles kann!

Liegestützen

Haben Sie bemerkt, was passiert wenn Sie ihr Baby auf den Bauch legen? In dieser Lage wird es versuchen, sich auf die Arme zu stützen und den Kopf zu heben. Es kann auch schon für Sekunden den Kopf gerade halten, wenn Sie es auf den Schoß nehmen. Beachten Sie aber, dass die Rückenmuskulatur noch nicht stark genug ausgeprägt ist, um diese Position länger zu halten. Daher ist auch davon abzuraten, das Baby für längere Zeit in eine Wippe zu setzen. Das wäre zu anstrengend für den Rücken - in dieser nicht ganz flachen Stellung wird die Wirbelsäule leicht gestaucht.

Spielchen treiben

Die Sinne Ihres Babys haben sich schon ein gutes Stück weiterentwickelt. Es reagiert bereits auf verschiedene Reize. Beobachten Sie diese Entwicklung in spielerischer Weise, indem Sie verschiedene Geräusche, zum Beispiel ein Zungenschnalzen, produzieren, oder zeigen Sie ihm ein hübsches Motiv. Dabei werden Sie beobachten können, worauf ihr Kleines reagiert und was es interessant findet. Achtung: Überfordern Sie ihr Kind nicht mit zu vielen Reizen, sonst könnte es passieren, dass ihr Kleines mit einem Quengeln seine Erschöpfung signalisiert.

Bitte lächeln

In diesem Monat werden Sie vermutlich mit einer ganz besonderen Geste beschenkt: einem breiten zufriedenen Lächeln. So um die sechste Woche ist es vorbei mit dem flüchtigen Grinsen. Man spricht jetzt von einem "sozialen Lächeln", da es nicht mehr unwill- kürlich stattfindet, sondern wirklich die Zufriedenheit Ihres Kindes ausdrückt.

Warum schreit mein Baby?

Schreien ist die einzige Möglichkeit für ein Baby, sich bemerkbar zu machen. Somit ist es normal, dass ein Baby schreit. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Schreien unbeachtet bleiben sollte. Mit jedem Schrei will Ihnen Ihr Baby etwas mitteilen. Vielleicht hat es Hunger, es ist ihm zu warm, oder es hat nasse Windeln. Wenn es für Sie keinen ersichtlichen Grund gibt, warum das Baby schreit, dann tun Sie das, was in jedem Fall richtig ist: halten Sie das Baby nahe zu Ihrem Körper und reden Sie mit ruhiger Stimme mit ihm.

Dreimonats-Koliken

Hört Ihr Baby einfach nicht auf zu schreien? Es könnte leichte Schwierigkeiten mit der Verdauung haben. Manche Kinder leiden jetzt auch an der so genannten "Dreimonats-Kolik". Dabei schreien die Babies ganz jämmerlich, obwohl sie erst gegessen haben. Gibt man ihnen jetzt wieder die Brust, bzw. das Fläschchen, so ver- stärkt sich die Spannung in Babys Bauch. Hilfreich ist hier oft, den Säugling zu bewegen, zum Beispiel in dem man seine Beine kreisen lässt. Manche Eltern schwören auch auf Fenchel- oder Kümmeltee, um die Bauchschmerzen des Kleinen zu erleichtern.

Suche nach Nähe

Gelegentlich werden Sie den Grund des Schreiens Ihres Babys nicht herausfinden. Prüfen Sie, ob Ihr Baby eine wunde Stelle am Po hat, oder ob es vielleicht eine Windelkante ist, die ihm zu schaffen macht. Vielleicht geht es Ihnen auch oft so, dass Ihr Kind schreit, sobald Sie es hinlegen und aufhört, wenn Sie es im Arm halten. Manchmal kommt dann der Gedanke hoch, das Baby wäre verwöhnt und würde nur seinen Kopf durchsetzten wollen. Vergessen Sie diesen Gedanken! In diesem Alter hat ein Kind noch keine Ahnung von Tyrannei oder Berechnung. Es hat nur das Bedürfnis in körperlichen Kontakt mit Ihnen zu stehen, sozusagen mit Ihnen zu kuscheln.

Wie ziehe ich mein Baby an?

Ihr Baby wird von Tag zu Tag hübscher und es ist auch ein besonderes Vergnügen, Ihren Schützling nett anzuziehen. Gegen eine kleine Modenschau ist auch nichts einzuwenden, so lange ihr Baby in den schicken Klamotten nicht in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird.

Bewegungsfreiheit und Vorsicht bei Kunstfasern

Für eine gesunde Entwicklung, muss sich Ihr Baby ausreichend bewegen können. Ziehen sie es deshalb nicht zu warm an. Wenn dem Kind zu heiß ist fühlt es sich nicht besonders wohl und hat keine Lust mehr zu strampeln. Bei rotem Kopf und unschönen Hitzepickeln ist es höchste Zeit, ein paar Schichten Kleidung zu entfernen. Bekommt Ihr Kind häufig einen Ausschlag, den Sie sich nicht erklären können, so überprüfen Sie anhand der Etiketten die Babybekleidung. Bei einem Anteil an Kunstfaser reagiert die empfindliche Babyhaut oft sehr sensibel.

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Unser Baby ist da: die ersten Monate.

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von Karin Winkler

Es gibt viele Ratgeber für die ersten Wochen mit dem Baby. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er auf verschiedene Lösungen für ein und das selbe Problem hinweist und somit jedes Baby als individuell betrachtet.