Babys erste Jahre: 18. Monat

Baby in Aktion

Herzlichen Glückwunsch! Ihr Baby ist nun eineinhalb Jahre alt! Sie haben sich bereits zu einer/m erfahrenen Mama/ Papa entwickelt. Und Ihr Baby? Wenn Sie an den friedlichen kleinen Wurm zurückdenken, der Ihr Kind in den ersten Wochen nach der Geburt war - wie leicht Sie es damals zufrieden stellen konnten.

Eine trockene Windel und genug zu Essen reichten einst, um das Baby glücklich zu machen. Blicken Sie heute auf ihren Schützling, so merken Sie, wie viel Zeit vergangen ist. Ihr Kind ist ein nicht aufzuhaltender Wirbelwind, vor dem nichts sicher zu sein scheint. Lesen Sie hier, wie sich Ihr Kind im 18. Monat entwickelt.

Ständig in Bewegung!

Wenn Ihr Kind doch nur einmal für fünf Minuten still dasitzen würde! Keine Chance darauf, Kinder sind quirlig und freuen sich über ihre eigene, ständig wachsende Mobilität. Dieser natürliche Drang zur Bewegung lässt ahnen, wie wichtig Laufen, Klettern und Krabbeln für die Entwicklung der Muskeln, Sinne und Geschicklichkeit Ihres Kindes ist. Darüber hinaus beugt Bewegung Übergewicht und Haltungsschäden vor.

Wie Sie Ihrem Kind Bewegungsfreiheit bieten können

Alles, was rund ist, fasziniert Ihr Baby jetzt. Bälle zu rollen und ihnen hinterher zu krabbeln ist eine Lieblingsbeschäftigung für das Kind. Auch große Gymnastikbälle können Ihr Kind eine ganze Weile beschäftigen und trainieren außerdem noch den Gleichgewichtssinn. Finden Sie, dass das Ballwerfen zu gefährlich für Ihre Porzellansammlung ist, dann lassen Sie Ihr Kleines mit einem Luftballon spielen, den kann man auch prima schupsen und schweben lassen.

Das Zimmer Ihres Kindes sollte nicht mit zu vielen Möbeln vollgestellt sein. Was dem Kleinen jetzt viel wichtiger ist, als schicke Möbel, ist viel Bodenfreiheit. Schön wäre es, wenn sich weiche Spielkissen und -würfel oder eine Matratze im Kinderzimmer befinden würde, darauf kann man super herumtollen und springen. Die eigene Wohnung kann jetzt genau so spannend sein, wie ein Spielplatz. Die Kleinen lieben es, über oder durch Hindernisse zu krabbeln. Locken Sie es einmal durch den niedrigen Couchtisch durch oder bauen Sie aus Stühlen, Kissen, oder Kartons einen Tunnel – Ihr Baby wird das lieben!

Kleine Streithähne

Wenn Anderthalbjährige gleichaltrige Kinder treffen, so sieht das für manche Erwachsene oft nicht sehr harmonisch aus. Leicht entfacht ein Streit, weil das eine Kind ein Spielzeug in den Händen hält, das das andere jetzt unbedingt und auf der Stelle haben will. In diesem Alter wissen Kinder noch nicht, was tauschen bedeutet und wie es funktioniert. Sich abzuwechseln und Dinge abzugeben, müssen die kleinen Racker erst lernen. Da kann es schon einmal passieren, dass zugehauen oder gebissen wird, um seinen Besitzt zu verteidigen.

Das Miteinander, dass Kleinkinder jetzt erleben, entspricht zwar nicht den Vorstellungen von Erwachsenen, aber bemühen Sie sich trotzdem, nicht bei jeder Unstimmigkeit einzugreifen. Ihre Kinder können noch nicht auf die Wünsche des anderen eingehen und werden handgreiflich, da sie sich verbal noch nicht wehren können.

Durch Ihre Einmischung könnte der Streit jedoch eine Bedeutung erlangen, die er erst gar nicht hatte. Meist ist auch nach einem kleinen Handgemenge wieder alles gut zwischen den beiden kleinen Kampfhähnen. Und wenn nicht, dann reicht es, die zwei zu trennen und jeden ein wenig zu trösten. Versuchen Sie aber sachlich zu bleiben und ergreifen Sie nicht Partei, indem sie sich in den Streit mit hinein ziehen lassen.

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