
Umweltgifte aus Haarspray können Fehlbildungen bei Kindern verursachen, so hat es die irische Forscherin Gillian Ormond in einer neuen Studie im Jahr 2009 aufgezeigt.
Der Studie zufolge gibt es nachweislich einen Zusammenhang zwischen einer Missbildung kindlicher Genitalien (Hypospadie) und den so genannten Phthalaten, wie sie beispielsweise in Haarsprays enthalten sind: Bei Schwangeren, die Haarspray ausgesetzt waren, zeigte sich ein dreifach höheres Risiko von Hypospadie ihres Kindes.
Die Übeltäter tragen verschiedene Namen, sodass man nicht immer gleich erkennt, welche Produkte gerade diese Stoffgruppen enthalten.
Meist ist es eine Kunststoffverbindung wie Methylmetacrylat, die beim Aufsprühen auf die Haare schnell aushärtet und zum Effekt des langen Halts führt.
Abhilfe: nach der Benutzung von Haarspray gut lüften oder am besten im Freien aufsprühen.
Bildquelle: Maren Beßler | Pixelio
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