Kinderkleidung secondhand kaufen

Schadstoffarm und preiswert

Kleidung aus zweiter Hand ist meist gut erhalten und preisgünstiger als neuwertige. Vor allem bei Kinderkleidung lohnt es sich, auf gebrauchte Sachen zurückzugreifen.

Second Hand Kleidung hat den Vorteil, dass sie schon mehrfach gewaschen wurde und somit keine oder nur noch geringe Schadstoffe, wie gefährliche Chemikalien, aufweisen. Das ist besonders für Neugeborene, empfindliche Babys und allergiegefährdete Kindern gut. Zudem ist gebrauchte Babykleidung fast immer wie neu – denn das Baby wächst schnell aus seinen Sachen heraus und kann sie nicht abtragen. Gebrauchte Kleidung kann also gerade bei kleinen Kindern lohnenswert sein. Unschlagbar ist bei Secondhand-Kleidung der Preis. Nachlässe von 70 Prozent und mehr auf dem Einkaufspreis sind keine Seltenheit. Das entlastet die Haushaltskasse besonders stark bei Familien mit mehreren Kindern.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Preis und Zustand des Kleidungsstücks sind die wichtigsten Indikatoren. Geht man über einen Trödelmarkt, findet man schnell heraus, was im Durchschnitt ein Kleidchen oder ein T-Shirt kosten. Ist man mit dem Preis einverstanden, schaut man auf die Qualität und beantwortet sich folgende Fragen: 

  • Sind die Reißverschlüsse leichtgängig, schließen sie komplett und sind sie oben und unten gut vernäht?
  • Sind die Jackentaschen auch innen in Ordnung?  
  • Fehlen Knöpfen, schließen die Klettverschlüsse?
  • Kann ich kleinere Flecken akzeptieren? 
  • Sind bei Pullovern die Nähte und die Armenden in Ordnung?
  • Sind bei gebrauchten Schuhen die Sohlen abgelaufen oder die Spitzen abgestoßen?


Wo es Secondhand Kleidung gibt

Second Hand Kleidung findet sich auf Trödelmärkten, Kleiderbasaren in Schulen und Kindergärten sowie in Geschäften und Mode-Boutiquen, die sich darauf spezialisiert haben. Ebenso in Second Hand Shops und im Internet. 

Ein Beitrag zum Umweltschutz

Der Kauf von Secondhand-Kleidung ist gut für die Umwelt. Es müssen weniger Fasern neu produziert werden. Dadurch werden die Umwelteinflüsse der Produktionsstätten vermindert und es muss weniger Kleidung entsorgt werden. Beim Verbrennen von Alttextilien gelangen giftige Dämpfe in die Atmosphäre und nicht selten bleiben Fasern, die Kunststoffe enthalten, sowie Accessoires zurück.

Der Einkauf von Secondhand-Kleidung auf Märkten und im Internet ist an keine Ladenöffnungszeiten gebunden und daher meist entspannter. Die Atmosphäre auf einem Trödelmarkt oder Kinderkleiderbasar in der Kita ist eine andere, als in einem Kaufhaus – die Kinder können an anderen Ständen – als an den für die langweiligen Kleidertischen – sich umschauen, und sich freier bewegen.

Heidrun Berger

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