Sexualerziehung

Warum Aufklärung notwendig ist

In jeder Gesellschaft gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass beispielsweise die sexuelle Erziehung und Aufklärung in der Schule nicht notwendig sei. Oft spielt die Religion eine große Rolle.

Allerdings ist zu beachten und zu bedenken, dass Jugendliche sich anderen Quellen bedienen können. Wenn jemand Fragen hat, dann beschafft er sich Quellen, ob das Internet, Bücher oder Freunde. Irgendwer wird es schon wissen.

Und ob diese Quellen besser sind als die Schule, die alles in einer neutralen und sachlichen Form zu vermitteln versucht, das ist sehr bedenklich. Aufklärung sollte zu Hause stattfinden und mit Hilfe der Lehrer unterstützt und vor allem ausreichend ergänzt werden.


Verantwortungsbewusstes Verhalten


Das Wissen über die natürliche menschliche Sexualität ist eine wichtige Voraussetzung für ein verantwortungsbewusstes Verhalten sich selbst, seinem Partner und der Gesellschaft gegenüber. Und zudem ist die sexuelle Identitätsfindung von grundlegender Bedeutung für die menschliche Persönlichkeitsentwicklung und die Gesundheit.

Gerade weil viele Jugendliche ihre ersten sexuellen Erfahrungen heutzutage so früh machen, ist es von besonderer Bedeutung, dass sich die Eltern mehr dafür einsetzen und sich auch selbst darum kümmern, dass die Kinder früh und vor allem rechtzeitig aufgeklärt werden. Das Ziel, das angestrebt werden sollte, ist, dass die Jugendlichen verantwortungsvoll mit Sexualität und vor allem Verhütung umgehen lernen sollen.

Schweigt sich das Umfeld und vor allem die Eltern schamhaft über Sexualität aus, so finden Kinder keine andere Erklärung dafür, als das etwas Unanständiges an diesem haften muss. Man muss bedenken, dass nicht die Informationen, die man vermittelt auf dumme Gedanken bringen, sondern die falsche oder nur teilweise wahre Information.

Eltern sollten grundsätzlich darauf verzichten, Warnungen oder gar Verbote auszusprechen. Diese Warnungen vor den Folgen von jeglichen sexuellen Handlungen führen eher zu Heimlichtuerei und Ängsten und Ihr Kind vertraut sich seinen Eltern wahrscheinlich nicht mehr an, wenn es Probleme in dieser Hinsicht hat.

Nicht selten entstehen auch Trotzreaktionen gegenüber solch unsinnigen Warnungen, und Verbote, das weiß jeder von uns, üben zudem auch noch einen gewissen Reiz aus.

Manuela Perrakis

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