Babykörper

Little Buddha - die Tricks der Natur


Warum gleicht Babys Aussehen einem Mini-Buddha? Wozu braucht das Baby Standards wie Fettansammlungen, Knubbelfüßchen und Pausbäckchen - und warum finden wir sie so niedlich?

Dass Mütter Babys zum Fressen finden, ist eine hormonelle Einrichtung der Natur. Die kleinen Schöpfungsdestillate haben aber auch sonst so einiges auf Lager, um sich die besten Überlebenschancen zu sichern. Und spätestens wenn das Baby einen zum ersten Mal anschreit, merkt man: Es läuft einiges anders als im Erwachsenenleben.

Mini-Heizkraftwerke

Babys neigen zur Fettansammlung am gesamten Körper - was man bei Erwachsenen schlicht als Übergewicht bezeichnen würde, wirkt bei den Kleinen niedlich. Die Speckröllchen haben aber auch einen anatomischen Grund: Babys können sich nicht anders als durch Fettansammlung vor Kälte schützen. Erwachsene halten die Körperwärme durch Bewegung der Muskeln aufrecht - beispielsweise durch Zittern. Oder durch die Umwandlung von Körperfett in Muskelenergie und Energie in Bewegung, die wiederum Wärme erzeugt. Babys können das noch nicht und schützen sich genial durch eine Art Bio-Heizkraftwerk: Mit  braunen statt weißen (erwachsenen) Fettzellen können sie ohne den Umweg über Muskelbewegung Wärme erzeugen.

Multitasking

Babys können gleichzeitig atmen und schlucken. Da sie als Fötus im Fruchtwasser schwimmen, haben sie einen eingebauten Tauchreflex, der das ermöglicht. Hier liegt auch das Geheimnis begründet, warum Babys tauchen können, Kleinkinder nicht. Der Kehlkopf liegt bei Baby noch sehr hoch, sodass zwischen Speise- und Luftröhre ein großer Abstand ist. So kann sich das Baby bei den ersten Trinkversuchen nicht verschlucken. Der Kehlkopf senkt sich bereits nach einigen Wochen, da es für das Baby dann höchste Zeit wird, die ersten Laute zu bilden. Und das geht nur bei abgesenktem Kehlkopf, wenn also das Baby Atmen und Schlucken schon koordinieren kann.

Geburtsmonat beeinflusst Lebensalter und Allergierisiko

Herbst-Kinder: Erhöhtes Allergierisiko, höhere Lebenserwartung

Kindergeburtstage sind im Sommer einfacher zu gestalten als bei schlechtem Wetter im Herbst oder Winter. Diese Erkenntnis hat Eltern schon zu der Überlegung verleitet, den Geburtsmonat ihres Nachwuchses zu planen. Ein wesentlich wichtigerer Grund wäre allerdings ein anderer: Die...  [mehr...]


Was hilft bei Zahnungsschmerzen?

Zahnendes Baby

Was hilft bei Zahnungsschmerzen?

Ab etwa dem siebten Monat ist es soweit, Babys beginnen zu zahnen. Gerötetes Zahnfleisch und Schlaflosigkeit können Symptome sein. Kühlen, ein Beißring oder die liebevolle Zuwendung der Eltern helfen dem Baby diese Zeit gut zu durchzustehen.  [mehr...]


Langzeitstillen - natürlich oder befremdlich?

Langzeitstillen

Drei Jahre Stillen – natürlich oder befremdlich?

Muttermilch ist gesund für das Neugeborene und Stillen fördert die emotionale Bindung zwischen Mutter und Baby. So weit, so unstrittig. Beim Thema Langzeitstillen sind die Ansichten jedoch kontrovers.  [mehr...]