Babys erste Jahre: 17. Monat

Was Ihr Baby alles kann!

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich Ihr kleines Baby zu einem selbstständigen kleinen Menschen entwickelt hat. In Babysprache kann man sich auch schon ein kleines Stück mit Ihrem Schützling unterhalten. Aufgeregt weist es mit erhobenem Zeigefinger auf „Wauwaus“ hin, wenn Ihnen beim Spazieren ein Hund entgegenkommt.

Eigenständiges Essen funktioniert auch immer besser. Es kann schon ziemlich alleine aus einem Becher trinken und einen Löffel benutzen. Auch das Spielverhalten Ihres Babys hat sich schon sehr verändert. Viele Spielsachen sind interessanter geworden und beschäftigen das Kleine schon länger, als noch vor wenigen Wochen.

So, wird jetzt gespielt!

Bevor Ihr Baby etwas begreifen kann, muss der Gegenstand erst mal gründlich abgetastet und gegriffen werden. Es nimmt nun alles in die Hand, dreht die ergrabschten Dinge und betrachtet sie von allen Seiten. Bei solchen Spielen werden die Sinne geschärft.

Sie sind sicher schon unheimlich stolz auf Ihr Kleines, weil es schon selbstständig stehen und laufen kann. Es sieht auch so aus, als würde ein leidenschaftlicher Kletterer in Ihrem Kind stecken. Treppen oder Couchlehnen sind kein Hindernis mehr, alles wird fast spielerisch erklommen. Daher sind Sie wieder mal als Security-Beauftragter gefragt, bei diesen Klettertouren sollte immer ein Erwachsener anwesend sein, um mögliche Abstürze abzufangen.

Ziemlich launisch

Ihr Baby ist häufig schlecht gelaunt, weint oft unbegründet und ist Wutausbrüchen nahe? Egal ob Sie es hochnehmen, oder versuchen, mit ihm zu spielen, es quengelt nur unzufrieden herum? Auch dafür gibt es eine Erklärung. Ihr Kind befindet sich in dem Dilemma des „Erwachsenwerdens“ – einerseits hat es den inneren Drang, sich von Ihnen zu lösen und selbstständig die Welt zu erkunden, andererseits sehnt es sich nach Ihrem liebevollen Schoß. Ihr Baby macht also gerade eine gefühlsmäßige Berg- und Talfahrt durch.

Auch wenn Ihr Kind Sie nun des Öfteren abweist, zeigen Sie ihm nicht beleidigt die kalte Schulter. Ihr Kind will zwar unabhängig sein, aber nicht alleine gelassen werden. Es braucht nun die Bestätigung, dass es auch geliebt wird, wenn es sich anders verhält, als es von ihm erwartet wird. Mehr als je zuvor braucht Ihr Kind nun klare „Nein“- und „Ja“- Aussagen von Ihnen. Es testet seine Grenzen aus, auch wenn das für Sie als Elternteil anstrengend ist.

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