Kräuter und Pflanzen als Medizin

Omas Hausrezepte

Ihr Kind klagt über Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Husten, doch Sie wollen nicht gleich zu den Medikamenten greifen? Für viele alltägliche Beschwerden helfen Omas Hausrezepte genauso gut wie ein chemisches Präparat.

Die über Generationen überlieferten Hausrezepte werden auch heute noch verwendet, um Beschwerden vorzubeugen und zu bekämpfen. Schon lange vor der chemischen Herstellung von Medikamenten nutzten Menschen ihr Wissen über die Wirkung bestimmter Kräuter und Pflanzen, um aus ihnen Bäder, Umschläge und Tees für eine Linderung der Schmerzen herzustellen.

Die Kräuterheilmittel können nicht nur leichte Beschwerden lindern, sondern auch bei schwereren Erkrankungen eingesetzt werden, da schon die mit der Verabreichung verbundene Fürsorge, Liebe und Anteilnahme der Eltern dem Kind Kraft gibt und so den Heilungsprozess fördern kann.

Kräuter, Bäder und Tees können aber auch eine gute Vorsorge sein, damit eine Erkältung erst gar nicht kommt. Doch nicht nur Kräuter, auch Nahrungsmittel spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gibt es auch Gesundmacher unter den Lebensmitteln.

Naturheilkunde anstatt chemischer Arznei


Die Verwendung von Kräutern und anderen natürlichen Heilmitteln ist ein häufig diskutiertes Thema zwischen den Menschen, die an der Wirkung von natürlicher Medizin zweifeln, und denen, die in der Naturheilkunde eine wirksame Alternative sehen. Immer mehr Menschen kommen unzufrieden von ihrem Arztbesuch, weil sie sich nicht ausreichend betreut oder wirksam behandelt fühlen und in der Naturheilkunde ein neues Potenzial entdecken.

Zu der Naturheilkunde zählt man nicht nur das Verwenden von Kräutern oder anderen überlieferten Hausrezepten, auch die Behandlung mit Energien, Steinen, Homöopathie, Feng Shui, Akkupunktur und andere Lehren gehören dazu. Manche dieser Heilmethoden wurden in den letzten Jahren von Ärzten aufgegriffen und auch von den Krankenkassen anerkannt.

Für welche Behandlungsmethode Sie sich entscheiden, sei Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass sowohl die pflanzliche Hausapotheke als auch die chemischen Arzneimittel keinen Arzt ersetzen. Sollten sich Schmerzen verschlimmern, Arzneimittel keine Wirkung zeigen oder die Ursache der Krankheit unklar sein, bringen Sie Ihr Kind umgehend zu einem Arzt.

Vor allem Babys und kleine Kinder, die noch nicht erklären können, wo genau es weh tut oder was ihnen fehlt, sollten vorsichtshalber von einem Arzt untersucht werden. Auch Allergiker müssen mit der Verwendung von Kräutern vorsichtig sein und eine Einnahme pflanzlicher Mittel vorher mit ihrem Arzt abstimmen.

Was nicht fehlen sollte: die vollständige Hausapotheke


In der Hausapotheke sollten neben den Medikamenten oder Kräuter Heilmitteln auf jeden Fall alltäglich gebrauchte Dinge, wie Pflaster, Mullbinden, etwas zum Desinfizieren von Wunden, Kühlmittel für Brandwunden (bitte im Kühlschrank lagern), eine Wärmflasche und alles andere, was für eine Erstversorgung gebraucht wird.

Milena Geiger

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