Wohltuender Schlaf wirkt sich maßgeblich auf die Gesundheit aus

Kaufempfehlungen und Tipps

Gesunder Schlaf für die ganze Familie

Wohltuender Schlaf wirkt sich maßgeblich auf die Gesundheit aus. Während der Nachtruhe kann sich der Körper von den Strapazen des Tages erholen und neue Kraft für bevorstehende Herausforderungen tanken.

Sowohl Kinder als auch Erwachsene profitieren von der Erholungsphase. Wie sich diese positiv prägen lässt, hier im Fokus.

Bett und Matratzen

Ein Bett sollte stabil sein, keine störenden Geräusche beim Liegen machen und genügend Platz bieten. Die Körpergröße ist für die Maße entscheidend. Ein hervorragendes Material ist Massivholz – am besten unbehandelt. Naturbelassen kann das Naturmaterial zu einem gesunden Raumklima beitragen. Holz ist feuchtigkeitsregulierend, was der Atemluft zugutekommt. Bei Matratzen sind unter anderem diese Faktoren ausschlaggebend:

• Härtegrad
• Punktelastizität
• Formstabilität
• Art (Federkern, Kaltschaum und Co.)
• Größe

Beim Härtegrad sollten Sie sich nicht von der Werbung verunsichern lassen. Da es keine genormten Werte gibt, können die Härtegrade von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ausfallen. Wichtig ist, dass die Härte der Matratze zu den Schlafgewohnheiten passt. Rückenschläfer benötigen eine härtere Matratze, damit der Rücken nicht unter einem ungesunden Hängematteneffekt leidet. Bei Seitenschläfern müssen Hüfte und Schultern hingegen ausreichend einsinken können, damit die Wirbelsäule gerade gelagert wird. Ansonsten kommt es zu einer Überdehnung oder Krümmung der Bandscheiben. Aber auch das Körpergewicht ist dahin gehend nicht zu unterschätzen. Schwere Menschen benötigen eine besonders formbeständige Matratze, damit die Schlafunterlage trotz Gewicht genügend Halt gibt.

Eine hohe Punktelastizität ist ein wesentliches Kaufkriterium bei Matratzen, weil entsprechende Modelle nur dort nachgeben, wo durch das Körpergewicht Druck auf das Material ausgeübt wird. Diese punktuelle Nachgiebigkeit hat den Vorteil, dass der gesamte Körper ausgezeichnet entlastet und dennoch optimal gestützt wird im Schlaf. Das beugt Verspannungen und Schlafstörungen vor. Ob Federkern-, Latex- oder Schaumstoffmatratzen die bessere Wahl sind, hängt vom persönlichen Bedarf ab. Die Kaufempfehlungen unter matratzen.org können die Entscheidung erleichtern. Die Redaktion des Matratzenratgebers hat die jeweiligen Besonderheiten zusammengefasst.

Gut zu wissen: Das persönliche Temperaturempfinden ist bei der Kaufentscheidung der Matratze nicht zu vernachlässigen. Diejenigen, die eher zum Schwitzen neigen, sind zum Beispiel mit einer Taschenfederkernmatratze gut beraten. Diese Matratzen sind gut belüftet und von einem trockenen Schlafklima geprägt. Kaltschaummatratzen eignen sich hingegen besser für Frostbeulen, auch wenn ihr Name etwas anderes suggeriert.

Die Wirkung von Melatonin kennen und nutzen

Der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen wird von Licht gesteuert. Sobald es dunkel ist, beginnt der Organismus mit der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Im Sommer ist dieser Prozess für viele ein Problem: Lassen Sie die Rollläden oben und im Schlafzimmer bleibt es hell, kann das Einschlafen zunehmend schwerfallen. Nicht nur Erwachsenen. Im Zweifel den Raum besser abdunkeln!

Auch die Nutzung von Elektrogeräten am Abend wirkt sich negativ auf den Einschlafprozess aus. Deshalb sollten weder die Eltern noch der Nachwuchs im Bett Mobilgeräte wie Smartphones oder Tablets nutzen. Das blaue Licht der Displays hält unnötig wach. Rund zwei Stunden vor dem Zubettgehen sollte eine Technik-freie Routine beginnen.

Temperatur und Sauerstoffgehalt im Schlafraum haben ebenso Einfluss auf die Schlafqualität.

Klima in Schlaf- und Kinderzimmer

Temperatur und Sauerstoffgehalt im Schlafraum haben ebenso Einfluss auf die Schlafqualität. Ist es zu warm oder zu kalt und mangelt es an frischer Luft, sind Schlafstörungen eine denkbare Folge. Eine Temperatur zwischen 16 und 19 Grad ist zum Schlafen ideal. Vor der Nacht sollten die Zimmer ausreichend gelüftet werden. Fünf Minuten Stoßlüften genügen, um die verbrauchte Luft zu ersetzen. Besonders effizient ist das Querlüften – hierbei werden gegenüberliegende Fenster und/oder Türen komplett geöffnet. „Durch Druckunterschiede strömt die Luft schneller durch die Räume, sodass nach nur ein bis zwei Minuten die gesamte Luft einmal ausgetauscht wird“, erklärt das Heimwerkerportal selbst.de in einem Beitrag zum korrekten Lüften und mindern des Schimmelrisikos in Wohnräumen.

Routine entwickeln und Rituale einführen

Eine abendliche Routine kann maßgeblich zur nächtlichen Erholung beitragen. Verläuft der Abend immer nach dem gleichen Schema und mit liebgewonnenen Ritualen, fällt das Einschlafen leichter. Für Kinder ist das Vorlesen eine ausgezeichnete Beschäftigung. Das Lauschen einer Geschichte entspannt und auch Erwachsene kommen beim Lesen zur Ruhe.

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