Spielen und Lernen

Spielen macht klug – Besonders mit dem richtigen Spielzeug

Die ersten sechs Jahre sind wohl die wichtigsten Jahre im Leben eines Kindes. Vom ersten Tag an prasselt eine unglaubliche Menge an Sinneseindrücken und Erfahrungen auf das Kind nieder und muss vom Gehirn irgendwie verarbeitet werden. Beim Sortieren der Eindrücke werden manche Hirnregionen besonders intensiv genutzt und andere weniger.

So entsteht im Gehirn ein individuelles Netz von Verknüpfungen, das genau auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet ist. Ist dieses Netz erst einmal gefestigt, wird das Lernen von neuen Dingen wesentlich mühsamer. Schade also, wenn ein Kind in dieser Entwicklungsphase nicht gefordert und gefördert wird, sondern seine Zeit gelangweilt vor dem Fernseher verbringt.

Fordern und Fördern ja – aber spielerisch!

Viele Eltern nehmen dies zum Anlass, in einen regelrechten Förderwahn auszubrechen und ihr Kind noch vor der Einschulung in Sprachkursen, Musikstunden und im Leistungssport unterzubringen. Vor lauter Terminstress wird aber die eigentliche Funktion der Kindheit vernachlässigt: Das Spielen. Rund 15 000 Stunden verbringen Kleinkinder laut wissenschaftlichen Untersuchungen mit Bauklötzen, phantasievollen Geschichten und Holzstöcken.

Und jede einzelne Minute ist wertvoll. Was für Erwachsene nach Rumgematsche und Schlammschlacht aussieht, fördert bei Kindern alle Sinne, das Gefühl für den eigenen Körper und die Natur. Beim Spielen können Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Sie können gemeinsam Monster besiegen, zu Prinzessinnen, begnadeten Köchen oder Rennfahrern werden oder Abenteuer im Wilden Westen erleben. 

Kinder, die gut und ausgelassen spielen, sind nachweislich selbstsicherer, zufriedener und kompetenter. Neben dem freien Spiel nimmt auch das richtige Spielzeug eine entscheidende Stellung in der kindlichen Entwicklung ein.

Was ist gutes Spielzeug?

Gutes Spielzeug soll vor allem eins: Spaß machen. Spaß hat ein Kind aber nur, wenn das Spielzeug wirklich zu ihm passt und zahlreiche Spielmöglichkeiten bereit hält. Eltern sollten bei der Auswahl deshalb Vorlieben und Abneigungen sowie Stärken und Schwächen ihrer Kinder berücksichtigen. Auf keinen Fall darf ein Kind beim Spielen zum Zuschauer degradiert werden, während vor ihm ein elektronisches Plastikgerät vor sich hin dudelt.

Spielzeug soll keine Verhaltensweisen vorgeben, sondern das aktive Handeln fördern und die Fantasie anregen. Idealerweise kann man es mit anderen Gegenständen kombinieren oder mit Zubehör erweitern. Außerdem gilt: Qualität vor Quantität.

In überquellenden Kinderzimmern verlieren Kinder schnell das Interesse an einzelnen Spielzeugen, weil sie an immer wiederkehrenden Nachschub gewöhnt sind. Das Horten ist vor allem deshalb nicht sinnvoll, weil Kinder mit der Zeit aus ihrem Spielzeug herauswachsen und somit neues Spielzeug angeschafft werden muss. Das kostet Geld und die Zwangsentsorgung ganzer Spielzeugsäcke jede Menge Nerven.

Spielzeugmiete als Alternative

Deshalb kann es sinnvoll sein, einen Teil der Spielzeuge nicht zu kaufen, sondern erst einmal auszuleihen. Neben einer Menge Geld spart man so auch Lagerplatz und schont die Umwelt. Hochwertige Spielzeuge gibt es zum Beispiel beim Online-Verleih Meine-Spielzeugkiste. Das Sortiment umfasst momentan Spielwaren für Kinder im Alter von ein bis vier Jahren, Spielzeuge für Fünfjährige sollen in den nächsten Wochen folgen.

„Ein Vorteil der Spielzeugmiete ist, dass das Spielzeug mitwachsen kann und sich am aktuellen Entwicklungsstand des Kindes orientiert“, erklärt Gründer Florian Spathelf. Durch ein überschaubares Spielzeugangebot wird die Atmosphäre im Kinderzimmer entspannt und der Fokus wieder auf das Spielen und nicht auf den Besitz von Spielzeug gelegt. „Der Nutzen von Gegenständen ist für mich doch auch viel größer, wenn ich sie zur Verfügung habe, solange ich möchte, und dann aber auch wieder loswerde“, glaubt Spathelf. 

Deshalb können Eltern die Spielzeuge zurückschicken und gegen neue eintauschen, wenn sie von den Kindern nicht mehr bespielt oder gebraucht werden. „Damit werden Kinder immer wieder neu herausgefordert und lernen, mit Veränderungen umzugehen“, sagt Spathelf. Vor allem teure Spielzeuge können so auch erst mal getestet werden, bevor man sich tatsächlich zum Kauf entschließt. 

Wenn das Kind ein Spielzeug gar nicht mehr hergeben will, bekommt man bei Meine-Spielzeugkiste nach zwei Monaten Miete übrigens einen Rabatt von 30 % auf den Neupreis. 

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