CBD Öl in Schwangerschaft und Stillzeit

CBD

CBD-Öl in Schwangerschaft und Stillzeit

CBD ist ein Bestandteil von Hanf, der unter anderem zur Linderung von Migräne und Übelkeit Verwendung findet. Ist er auch für Schwangerschaft und Stillzeit geeignet?

Eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit hat in den letzten Jahren ein Comeback erlebt. Über große Teile des 20. Jahrhundert wurde Hanf vor allem als Rauschmittel angesehen. Erst in den letzten Jahren wurde das medizinische Potential seiner Inhaltsstoffe wiederentdeckt. Während in den USA medizinisches Marihuana zum Trend avanciert ist, gilt das Interesse hierzulande vor allem einem bestimmten Inhaltsstoff der Pflanze. Dieser Stoff heißt CBD und wird von Herstellern wie Cibdol sowohl in Kosmetika als auch in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt. Besonders beliebt ist CBD Öl. Immer mehr Menschen haben es für die verschiedensten Beschwerden ausprobiert. So gibt es beispielsweise Berichte über eine Anwendung gegen Migräne oder Übelkeit. Viele Frauen kämpfen in der Schwangerschaft mit solchen Problemen. Da ist es kein Wunder, dass oft die Frage nach einer Anwendung von CBD während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit gestellt wird. Aber wie steht es um die Sicherheit einer solchen Anwendung bestellt?

Was ist CBD?

Im Gegensatz zu anderen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze ist CBD nicht psychoaktiv und löst daher kein Rauschgefühl aus. Die Struktur von CBD ähnelt einer Gruppe von körpereigenen Botenstoffen. Der Wirkmechanismus von CBD im menschlichen Körper ist noch nicht abschließend erforscht. Ein Teil seiner Effekte geht aber auf die Bindung an sogenannte Rezeptoren an den Zellwänden zurück. CBD kann mit verschiedenen Verfahren aus Hanfpflanzen extrahiert werden und wird häufig in der Form eines Öls angeboten. Teilweise gibt es aber auch CBD-Cremes oder CBD-Kapseln zu kaufen. Selbst CBD-Kaugummis werden vermarktet. Allerdings ist die Konzentration des Stoffs in solchen Produkten wohl zu gering, um eine nennenswerte Wirkung zu erzielen.

CBD in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft geht oft mit größeren oder kleineren Beschwerden einher. Dazu gehören beispielsweise Übelkeit, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme. Auf der Suche nach möglichen Lösungen stoßen viele Frauen auch auf CBD-Produkte. Leider gibt es bislang kaum Untersuchungen zur Wirkung von CBD während der Schwangerschaft. Das ist auch bei vielen Medikamenten der Fall, denn an werdenden Müttern werden keine derartigen Vergleichsstudien durchgeführt. Einen Beweis der Unbedenklichkeit gibt es also nicht. Es ist daher auf jeden Fall zu empfehlen, das Gespräch mit einem Arzt zu suchen, wenn die Einnahme von CBD während der Schwangerschaft erwägt wird. Und auch nach der Geburt ist besondere Vorsicht geboten, solange das Kind noch gestillt wird. Es gibt zwar einige Erfahrungsberichte zur Einnahme von CBD während der Schwangerschaft. Diese können aber keinesfalls eine ärztliche Beratung ersetzen.

Auf den Körper hören

Die amerikanische Webseite Parents.com sprach jüngst mit einigen Müttern, die während der Schwangerschaft CBD eingenommen hatten. Eine Mutter berichtete von einem erheblichen Rückgang ihrer Morgenübelkeit nach der Einnahme von CBD. Nach einem Gespräch mit ihrem Arzt entschloss sie sich zu einem Versuch und erzielte schnell Erfolge. Eine andere Mutter berichtet ebenfalls von positiven Effekten. Weitere Berichte finden sich auf der Plattform Reddit. Während einige Nutzerinnen von positiven Erfahrungen berichten, raten andere vorsichtshalber von einer Einnahme in der Schwangerschaft ab. Auch von prominenter Seite gibt es einen Erfahrungsbericht zu CBD in der Schwangerschaft. Die US-Komikerin Amy Schumer erzählte 2019, dass CBD ihre gegen Anfälle von starker Übelkeit geholfen habe. In der Zukunft werden sicherlich weitere Informationen über die Anwendung von CBD in der Schwangerschaft verfügbar sein.

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