Weihnachtsgeschenke für Kinder

„Hilfe, ich hab noch kein Geschenk!“

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und Sie haben noch kein Geschenk für die Kinder von Freunden, Ihren Neffen oder Ihre Enkelin? Dann wird es aber höchste Zeit. Hier finden Sie Anregungen, was Sie einem Kind schenken können.

Kinder im Alter von null bis drei Jahren zu beschenken, ist gar nicht so schwer. Meist reicht es aus, wenn das Geschenk mindestens eine dieser drei Voraussetzungen erfüllt: Bunt, weich oder schön klingend. Zum Beispiel große, bunte Bausteine für die ersten Bauversuche. Das schult früh die Motorik. Ein weiches Stofftier zum Knuddeln empfiehlt sich ebenfalls. Wenn es dann noch bunt ist, um so besser. Ein Mobile mit bunten Vögeln, Püppchen oder ähnlichem ist auch nie verkehrt. Es gibt sogar welche zum Aufziehen die beim Abspulen eine schöne Melodie spielen. Positiver Effekt: So ein Mobile erfüllt auch seine Funktion als Einschlafhilfe.

Babys zu beschenken hat noch einen weiteren Vorteil: Sie sind selten nachtragend. Sollten Sie sich vergriffen haben, vergisst es das Kind mit der Zeit.

Kleinkinder und ältere Spielzeugspezialisten

Ab einem Alter von etwa vier Jahren gestaltet sich die Suche nach einem passenden Geschenk schon etwas schwieriger. Auf der sicheren Seite sind Sie natürlich, wenn Sie sich vorher mit dem Kind auseinander setzen. In der Regel haben Kinder in diesem Alter schon genaue Vorstellungen, was sie sich wünschen. Ihr Geschmack hat sich derart ausdifferenziert, dass sie sich in ihren Vorlieben spezialisiert haben. Der eine steht auf Sponge Bob, die andere auf Pokemon. Das durcheinander zuwerfen kommt, aus Kinderaugen, einem Kapitalverbrechen gleich. Wenn Sie es versäumt haben dem Kind auf den Zahn zu fühlen oder Ihnen die Vorlieben des Kleinen nicht passen, lesen Sie weiter.

Schöne Geschenke 

Wie wäre es beispielsweise mit einem Buch? Für jede Altersklasse gibt es mannigfaltige Angebote. Vom Bilderbuch für die ganz Kleinen bis zum Kinderroman für die Älteren. Die Masse an schönen Büchern erschwert jedoch nicht selten die Entscheidung. Warum fungieren Sie nicht selbst als Kritiker? Welches Kinderbuch hat Ihnen gefallen, als Sie im entsprechendem Alter waren? Ein Buch, dass Sie damals überzeugt hat, überzeugt auch heute noch. Zudem können Sie es dem Kind auf persönliche Weise nahe bringe. Vielleicht lesen Sie ihm sogar das erste Kapitel vor?

Bewegung ist wichtig. Daher können Sie die Möglichkeit nutzen, ein Geschenk auszusuchen, welches den Bewegungsdrang des Kindes anregt. Ein Fahrrad oder ein Skateboard bieten sich hier an. Dann allerdings sollte man auch für die entsprechende Schutzkleidung wie Helm, Knieschoner und ähnliches sorgen. Wem das zu umfangreich oder zu teuer ist, ein Hula-Hoop-Reifen oder ein Springseil tun es auch.

Wer aus der Qual der Wahl eine Wahl der Qual machen möchte, kann auch auf Musikinstrumente zurückgreifen. Ob Trommel, Trompete oder Tuba, alles ist erlaubt, was dem Kind Spaß macht. Bevor Sie für ein Musikinstrument allerdings tief in die Tasche greifen, sollten Sie die Bereitschaft des Kindes kennen, ein Musikinstrument zu lernen. Vielleicht reicht ,für den Anfang, eine einfache Holzflöte aus. In jedem Fall ist ein Musikinstrument eine wertvolle Bereicherung für die Entwicklung Ihres Kindes. Auch wenn Sie die Wahl dieses Geschenkes bereits nach wenigen Tagen bereuen sollten.

Der Countdown läuft!

Was tun, wenn Sie aber beim besten Willen keine Zeit mehr finden, um etwas Adäquates zu kaufen? Vielleicht haben Sie auch keine Lust sich in den zur Vorweihnachtszeit überfüllten Kaufhäusern den Weg zum Spielzeugladen zu erkämpfen? Zum Glück gibt es mittlerweile die Möglichkeit viele Artikel online zu bestellen. Wenn Sie also noch unbedingt für den Kleinen das Buch „Emil und die Detektive“ kaufen wollen, müssen Sie sich noch nicht mal selbst bemühen. In aller Regel wird der Artikel innerhalb von 48 Stunden geliefert.

Zur allergrößten Not tut es auch ein Gutschein. Allerdings sollte der oder die Beschenkte ein gewisses Alter haben, um die Bedeutung und den Inhalt des Gutscheins zu verstehen. Einem zwei- jährigem Kind ein Blatt Papier zu schenken, wäre dann doch ein wenig unpassend – selbst wenn Sie sich mit Ihrer Schönschrift die größte Mühe gegeben haben. Sollten Sie sich für einen Gutschein entschieden haben, sehen Sie zu, das er nicht die Manifestation eines ewigen Versprechens wird.

Kinder merken sich Versprechungen sehr wohl - vor allem, wenn es sich um Geschenke handelt. Überhaupt empfiehlt es sich auf diesem Wege etwas nicht Gegenständliches zu verschenken. Erlebnisse, wie ein Zoo- oder Kinobesuch eignen sich da besser. Die lassen sich schließlich nicht anders verschenken, als durch einen Gutschein. Sie stehen dann also nicht unbedingt als Spaßbremse da, wenn sie mit einem langweiligen Papier an den Kleinen herantreten.

Claudius Berendes

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