
Dieser dicke Mann mit dem roten Mantel und dem weißen Bart, wer ist das eigentlich? Na klar, der Weihnachtsmann. Oder der Nikolaus? Ist doch ein und das selbe. Oder doch nicht? Der eine kommt doch am 6., der andere am 24. Dezember.
Die meisten Kinder interessieren sich für die Hintergründe des Weihnachtsfestes. Wer ist dieser Mann, der alljährlich in der Einkaufspassage rumsteht und Bonbons verschenkt? Blitzmerker wissen um wen es sich handelt, den Weihnachtsmann natürlich. Aber auch auf die Gefahr hin, Illusionen zu zerstören, jetzt kommt es knüppeldick: Den Weihnachtsmann hat es in Wirklichkeit nie gegeben. Und den Nikolaus? Den gab es schon.
Vor langer, langer Zeit lebte nämlich ein Bischof, der auch vor langer, langer Zeit starb, an einem 6. Dezember nämlich. Dieser Bischof vollbrachte einige Wunder. Das wiederum fanden die Leute wunderbar und verehrten diesen Bischof gar sehr. Vielen half der Bischof aus der ärgsten Not, indem er sie beschenkte. Dieser Brauch sollte sich nach seinem Tod, in Erinnerung an ihn, am 6. Dezember fortsetzen. Wie hieß aber jener Bischof? Die Blitzmerker von eben sind wohl wieder im Bilde: „Nikolaus?“ Bravo, genau so hieß er.
Oft wird dieser Heilige mit einem roten Mantel und einer roten Bischofsmütze - für Bildungsbürger „Mitra“ - dargestellt. Auch hatte er wohl, der Mode der 300er Jahre entsprechend, einen weißen Rauschebart. Hups, der sah ja fast aus wie dieser Mann aus der Einkaufspassage! Nun ja, nicht ganz. Der dicke Mann aus der Passage, dessen junge Stimme so gar nicht zu seinem Methusalemoutfit passt und dem ein Reclamheft aus der Tasche lugt, dieser Mann sieht doch ein wenig anders aus. Woran das liegt, dabei kann man bei einem Glas schwarzer, coffeinhaltiger Limonade nachdenken.
Das könnte Sie auch interessieren
Rezepte
Rezepte
Basteln
Basteln im Advent
Wichtelkarte