Austausch-Schüler

Gastfamilie sein kann (fast) jeder!

Wie jeden Sommer reisen auch dieses Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler ins Ausland, um dort ein Schuljahr zu verbringen: Nach Nord- oder Südamerika, England, Frankreich oder auch nach Asien zieht es die deutschen Jugendlichen.

Umgekehrt kommen auch viele junge Menschen aus aller Welt nach Deutschland, um ihr Austauschjahr hier bei uns zu verbringen. Sie lernen dabei nicht nur unser Land und unsere Sprache kennen, sondern schließen auch Freundschaften, die oft ein Leben lang halten. Eine ganz besondere Bedeutung hat für jeden Austausch-Schüler die Gastfamilie, in der sie oder er bis zu ein Jahr lang wie ein richtiges Familienmitglied leben werden.

Gastfamilien werden dringend gesucht

Die gemeinnützigen Austausch-Organisationen suchen aktuell wieder deutsche Gastfamilien, die bereit sind, einen Jugendlichen während seines Aufenthalts in Deutschland aufzunehmen. In diesem Jahr ist es erstmals schwer für sie, Gastfamilien für alle Schülerinnen und Schüler, die nach Deutschland kommen, zu finden. 

Dr. Uta Julia Schüler ist Repräsentantin des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) und erklärt: „Viele Familien wissen gar nicht, dass es die Möglichkeit gibt, einen Gastschüler in der eigenen Familie aufzunehmen und welche Vorteile, aber auch Aufgaben dabei auf sie zukommen. So ist die Befürchtung, dass es viel Geld kostet, nur bedingt richtig: Denn Taschengeld und Versicherungskosten beispielsweise übernehmen die eigenen Eltern oder die Austausch-Organisation. Zum Teil werden die Aufenthalte auch über Stipendien finanziert. Richtig ist, dass die Gastschülerin oder der Gastschüler als richtiges Mitglied in die Familie integriert wird, mit allen Pflichten aber auch Privilegien. Das Leben mit einem Gastschüler ermöglicht der Familie vor allem, eine neue Kultur kennenzulernen und sich der eigenen Lebensweise und Geschichte bewusster zu werden. Das erweitert den Horizont der ganzen Familie und gibt daher viel mehr als es die Gastfamilie kostet.“

Für Familien, die überlegen einen Schüler aufzunehmen, hat der AJA daher folgende Informationen und Tipps zusammengestellt:

  • Gastfamilie kann fast jeder werden: Familien, alleinerziehende Mütter und Väter und auch Paare ohne Kinder.
  • Die Gastschüler leben wie Familienmitglieder in die Familie integriert und nehmen an ihrem Alltag teil.
  • Ein Gastschüler benötigt nicht zwingend ein eigenes Zimmer.
  • Die Gastschüler gehen in die Schule, zum Teil auf die gleiche Schule wie die eigenen Kinder, und sind in das Netzwerk der Austausch-Organisationen mit ihren Kontakten, Veranstaltungen und Ausflügen eingebunden. 
  • Gastfamilien können schon vor der Anreise Kontakt zu ihrem späteren Gastschüler aufnehmen.
  • Der Aufenthalt muss nicht von vornherein für ein ganzes Jahr sein, es gibt auch die Möglichkeit für kürzere Aufenthalte. 
  • Gastfamilie sein ist ein Ehrenamt: Der Lohn besteht oft in einer lebenslangen internationalen Freundschaft und der einmaligen Gelegenheit, eine andere Kultur hautnah bei sich zuhause kennenzulernen und so den Horizont der ganzen Familie zu erweitern.
  • Die Aufnahme eines Gastschülers ist die ideale Vorbereitung für Familien, deren Kind selber ein Jahr im Ausland verbringen möchte.
  • Gastfamilien leben Weltoffenheit: Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung eines gastfreundlichen Deutschlandbildes im Ausland, zur Völkerverständigung und interkulturellen Toleranz. 


Dr. Schüler empfiehlt Familien die Aufnahme von Gastschülern auch, um die eigenen Kinder fit für den späteren Berufsalltag zu machen: „Persönliche Erfahrungen in und mit anderen Kulturkreisen vermitteln wichtige Schlüsselkompetenzen, die für die beruflichen Anforderungen in einer globalisierten Welt immer wichtiger werden. Vor allem Schülerinnen und Schüler, die selber kein Jahr im Ausland verbringen können oder möchten, erleben diese Kompetenzen im Zusammenleben mit einem Gastschüler ganz einfach zuhause.“

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