Studentenjobs

Kellnern, Pizzen ausliefern oder Babysitten

Für die meisten Studenten wird ein Nebenjob nicht nur in Frage kommen, sondern schlicht ein Muss sein, um sich einen gewissen Lebensstandard finanzieren zu können.

Um von Steuern und anderen Abgaben befreit zu sein, darf man als Student nicht mehr als 400 Euro monatlich verdienen, wobei sich dieser Betrag aus dem Jahresverdienst berechnet. Nebenjobs sind in jeder Stadt sehr beliebt, sowohl bei Studenten als auch bei Arbeitgebern, denn letztere zahlen nur Pauschalbeiträge.

Wer nun Kindergeld erhält plus BAföG und dazu noch in der Familienversicherung über seine Eltern versichert ist, sollte, um alle Vorteile bewahren zu können, nicht mehr als 366 Euro pro Monat hinzuverdienen.

Werkstudenten sind solche, die neben dem Studium einen Job haben, von dem sie wie jeder Arbeitnehmer Gehalt beziehen. Das bedeutet natürlich Stress, hat aber vor allem für Diplom-Studenten den Vorteil, dass sie bestenfalls von ihrem Betrieb in ihrer Diplomarbeit unterstützt werden. Auch für Werkstudenten gelten bestimmte Regeln hinsichtlich Renten- und Sozialversicherung.


Tätigkeit an der Universität

Auch die Uni bietet lukrative Verdienstmöglichkeiten an. Wer in einem Fach überdurchschnittlich gut ist, muss noch nicht einmal suchen. Er wird gefunden. Und zwar meistens von den Professoren selbst, die demjenigen eine heißbegehrte Stelle als studentische Hilskraft anbieten. Sie verdienen zwischen 3 und 11 Euro pro Stunde je nach Bundesland und arbeiten maximal 19 Stunden in der Woche.

Der Aufgabenbereich variiert je nach Fach, Professor und dessen Kompetenzen. Im besten Fall dürfen HiWis (Hilfswissenschaftler) an wichtigen Besprechungen teilnehmen, durch Recherchen wichtige Informationen für die nächste Hausarbeit mitnehmen und wertvolle Symphatiepunkte beim Prof sammeln. Im schlechtesten Fall betraut der Prof den HiWi mit Kopieren, Kaffee kochen und Hausarbeiten kontrollieren und erweist sich als unzuverlässig und inkompetent.

Aber nicht nur Einser-Kandidaten kommen als HiWi in Frage. Oft werden über Ausschreibungen Hilfskräfte gesucht, die dann in universitären Einrichtungen, wie die Universitätsbibliothek oder das Rechenzentrum kleinere Aufgaben erledigen. Sehr beliebt sind auch Jobs als Tutoren. Diese Tätigkeit als HiWi erfordert viel Arbeit, Nerven und Disziplin. Denn anderen Studenten Nachhilfe zu geben, will gelernt sein.

Doch ganz besonders für Lehramt-Studenten ist das eine gute Möglichkeit, sich auszuprobieren, die auch noch vergütet wird. Und die Studenten werden es ihm danken. Zu den HiWis zählen auch jene, die an der Hochschule einen Sportkurs leiten und unausgeglichene Kommilitonen ins Schwitzen bringen. Einen Blick auf das schwarze Brett der Uni kann also nicht schaden.


Stipendien

Eine weitere Möglichkeit sein Studium zu finanzieren ist der Weg über ein Stipendium. Stipendien werden von verschiedenen Stiftungen getragen, die wiederum vom Staat oder der Wirtschaft unterstützt werden. Deutschlandweit gibt es verschiedene Einrichtungen, die unterschiedlich ausgerichtet sind.

Nicht nur Begabte und überdurchschnittlich gute Studenten werden gefördert. Je nach Ausrichtung der Stiftung werden Studenten mit großen Engagement bei einer Partei, in der Kirche oder mit sozialen Kompetenzen unterstützt.

Als Gegenleistung wird erwartet, dass sich der Stipendiant aktiv an Projekten des Unternehmens beteiligt. Die einzelnen Aufgaben sind aber weitgefasst und variieren in jedem Unternehmen. Außerdem muss der Stipendiant das Unternehmen kontinuierlich über seine Noten und Abschlüsse informieren.


Kindergeld für Studenten


Grundsätzlich gilt: Anspruch auf Kindergeld hat jeder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr. Wer Zivil- bzw. Wehrdienstleistender war, bei dem verlängert sich der Anspruch um diese Zeit. Dabei darf ein jährliches Einkommen von 7.188 Euro nicht überschritten werden. Das Bafög wird dabei zur Hälfte als Einkommen angerechnet.

K. Sass

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