Gesichtsmasken

Ein Maskenball für die Haut

Ob Quarkmaske, Kräutermaske oder Crememaske: Eine Gesichtsmaske ist die ideale Abrundung für Ihre Gesichtspflege und auch bei Hautproblemen einsetzbar. Mehr über Gesichtsmasken für jeden Hauttyp lesen Sie hier.

Der regelmäßige Einsatz von Gesichtsmasken ebnet jeder Anwenderin unabhängig von Alter und Hauttyp den zu einem schönen und strahlenden Gesicht. Unter anderem gibt es Aufbau-, Gel-, Schaum-, oder Reinigungsmasken. Sie können Veränderungen der Haut bewirken, die sich zum Beispiel auf die Färbung, Beschaffenheit und Anomalien beziehen. Durch die vielen verschiedenen Effekte, die mit einer Maske erzielt werden können, ist sie ein wertvolles Produkt in der Gesichtspflege.


Wechselwirkung von Temperatur, Schichtdicke und Einwirkzeit

Eine Maske trägt man in der Regel immer am Anfang der Gesichtspflege auf, etwa nach einer Intensivreinigung. So können ihre Wirkstoffe besser in die Haut eindringen. Aber nicht nur die Wirkung der Maske spielt eine Rolle. Auch Temperatur, Schichtdicke und Einwirkzeit sind wichtig, ebenso ein gleichmäßiges Auftragen der Maske auf die Haut.

Masken trocknen oder härten gar aus und werden somit undurchlässig. Desweiteren verstärkt sich die Durchblutung im Gesicht, weil ein Wärmestau zustande kommt, was wiederum Blutkapillare erweitern lässt. Auch lästige Mitesser lassen sich leichter entfernen, da sich die Poren erweitern.

Eine Gesichtsmaske besteht aus folgenden Grundstoffen:

  • Mineralöle und Mineralfette
  • Paraffin
  • Erden (mitunter auch Heilerde)

Den verschiedenen Arten von Grundstoffen können zusätzliche Wirkstoffe (z.B. Kräuter oder Lecithin) zugesetzt werden. Anhand der Wirkung lässt sich der eigene Hauttyp bestimmen.

Man unterscheidet zwischen vielen verschiedenen Hauttypen, im folgendem vier Hauttypen davon:

  • Der normale Hautytp lässt so gut wie keine Hautunreinheiten erkennen. Schweiß- und Talgdrüsen arbeiten harmonisch und lassen die Haut zart und geschmeidig aussehen. Hier ist unter anderem eine Quarkmaske gut geeignet.

  • Der empfindliche Hauttyp verträgt beruhigende Kräutermasken gut. Diese können gegen zum Beispiel Rötungen sehr gute Wirkung zeigen. Cremige Feuchtigkeitsmasken haben eine glättende Wirkung ohne ein Spannungsgefühl auf der Haut zu verspüren, weil die Feuchtigkeit im Gewebe gebunden wird.

  • Der fettige Hauttyp mit Talgüberschuss und Porenverstopfung wird zum Beispiel mit Klärungs- oder Schälmasken bearbeitet.

  • Der trockene Hauttyp: Hier helfen zum Beispiel Aufbaumasken oder Crememasken. Diese können eine Regenerierung der Haut und eine Zellerneuerung aufbauen. Aber auch Masken mit Ei, Honig, Pflanzenextrakten ect. sind wertvoll für diesen Hauttyp.


Anwendung der Gesichtsmaske

Eine Gesichtsmaske einmal in der Woche oder alle vierzehn Tage aufzulegen, ist ausreichend. Ein richtiger Anwendungsablauf bei einer Maske ist wichtig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

  • Haare sollten komplett aus dem Gesicht gekämmt werden (mit Haarband oder Haarklammern zurückstecken)
  • Fettcreme auf die Augenbrauen auftragen
  • Augen mit Wattepads, Kompressen oder ähnlichem schützen
  • Geeignete Gesichtsmaske wählen (Hauttyp gegebenenfalls von einer Kosmetikerin ermitteln lassen, denn die Haut reagiert sehr empfindlich auf falsch angewendete Produkte)
  • Gesicht gründlich reinigen
  • Gesichtsmaske gleichmäßig auftragen (Tipp: Geleeartige Masken lassen sich gut mit dem Pinsel verteilen und starre Masken mit einem Spachtel)
  • Nase und Augen frei lassen
  • Eine entspannende Lage einnehmen und vielleicht mit leiser Musik die Maske wirken lassen
  • Einwirkzeit je nach Herstellerempfehlung oder Zielwunsch einhalten
  • Abnehmen der Gesichtsmaske durch zum Beispiel ein dampfendes Handtuch auf dem Gesicht bis sich die Maske löst
  • Reste mit warmem klaren Wasser abwaschen (nicht reiben oder rubbeln!)
  • Gesichtspflegeprogramm mit einem Gesichtwasser und einer Gesichtscreme fortfahren und beenden

Eine gute Vorbereitung auf eine Maske kann ein Gesichtspeeling sein. Dieses trägt äußere Schichten der Hornhaut ab, somit können Peelingswirkstoffe die Hornhaut erweichen und ablösen. Die Haut ist aufnahmefähiger für die folgenden Wirk- und Pflegestoffe der Maske.

Tanja Butscher

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