Bislang ist zwar durch Medikamente eine Verbesserung des Krankheitsbildes, nicht aber eine vollständige Heilung möglich, da verlorengegangene Knochensubstanz nicht gänzlich wieder aufgebaut werden kann.
Medikamentöse Behandlungen ermöglichen jedoch eine erhebliche Senkung des Knochenbruchrisikos. Im Vordergrund der Therapie stehen die Erhöhung der Knochenfestigkeit sowie die Schmerzbehandlung.
Kalzium und Vitamin D Zufuhr: Die Einnahme von Kalzium und Vitamin D bilden die Basistherapie der Osteoporosebehandlung. Das Kalzium wird benötigt um den Knochen ihre Festigkeit zu geben. Damit dieses vom Körper aufgenommen werden kann, wird Vitamin D gebraucht.
Bisphosphonat-Behandlung: Bei Bisphosphonaten handelt es sich um Wirkstoffe, die den Knochenabbau hemmen.
Serm (Selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren): Die so genannten Serms verringern wie die Bisphosphonate den Verlust der Knochendichte. Obwohl ihr Name darauf schließen lässt, sind Serms keine Östrogene nicht einmal Hormone. Trotzdem haben die Serms zum Teil eine ähnliche Wirkung wie Östrogene unter anderem eben auch die Hemmung des Knochenabbaus. Im Gegensatz zu Östrogenen, die im Rahmen einer Hormonersatztherapie verabreicht werden, verringern Serms noch dazu das Brustkrebsrisiko.
Bewegungstheraphie: Zusätzlich zur medikamentösen Behandlung werden durch gezielte Muskelstärkung die Sturzgefahr veringert und chronische Schmerzen gelindert. Bei postmenopausalen Frauen kann die Knochendichte durch progressives Krafttraining meist
gehalten oder gar gesteigert werden.
Hormonersatztherapie: Die Hormonersatztherapie hemmt den Knochenabbau und fördert die Knochenfestigkeit fördert. Sie wird bei Frauen in den Wechseljahren angewendet und dient nicht der Behandlung einer bereits manifesten Osteoporose.
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