Schadstoffe in T-Shirt und Kleidchen

Greenpeace –Studie warnt vor belasteter Kinderkleidung

Kinderkleidung ist auch heute noch stark mit Chemikalien belastet. Das belegte Greenpeace in einer Studie. Getestet wurde unter anderem, ob sich Nonylphenolethoxylate (NPE) und Weichmacher (Phthalate) in der Kleidung befanden.

Die Umweltorganisation hat prüfen lassen, ob und in welcher Konzentration sich bedenkliche Stoffe in Kleidung und Schuhen für Kinder und Kleinkinder nachweisen lassen und zog das Fazit: Bei der Herstellung von Kinderkleidung werden heute immer noch jede Menge gefährliche Chemikalien verwendet. Bei der Produktion werden Farbstoffe, Färbebeschleuniger, Bleichmittel und andere Substanzen verwendet, die die Kleidung beispielsweise knitterfrei und glänzend machen oder einen bestimmten Effekt erzielen soll. Die Ergebnisse kann man in der Studie „Kleine Monster im Kleiderschrank“ nachlesen, die im Januar 2014 veröffentlicht worden ist.

Es wurden 82 Kleidungsstücken von zwölf verschiedenen Marken getestet – preiswerte wie teure. In allen fanden sich Chemikalien, die die Gesundheit gefährden könnten. Die Konzentration war sehr unterschiedlich; von bedenklich bis vernachlässigbar.

Getestet wurde unter anderem, ob sich Nonylphenolethoxylate (NPE) in der Kleidung befand. Diese Chemikaliengruppe wird in der Industrie als Reinigungsmittel verwendet und Reste davon sind oft in Kleidungsstücken nachweisbar. Den Trägern schaden diese Chemikalien nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Gelangen NPE allerdings ins Wasser, kontaminierten sie Flüsse und Trinkwasser. Greenpeace fand außerdem Weichmacher (Phthalate) in Aufdrucken von Kinderkleidung. Weichmacher stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Das hat sich bisher allerdings nur in Tierversuchen gezeigt. Übrigens: Auch in Strümpfen mit Antirutsch-Beschichtung und Regenbekleidung stecken Weichmacher. Beim Kauf solcher Produkte sollte man auf den Hinweis „frei von Weichmachern/Phthalaten“ achten.

Die Chemikalien landen nicht nur in der Kleidung. Greenpeace kritisiert in seiner Studie auch die Auswirkungen, die die Chemikalien auf die Gesundheit der Arbeiter und die Natur in den Herstellerländern haben. Die Abwässer der Textilfabriken vergiften vor allem das Wasser. Etwa zwei Drittel der chinesischen Gewässer sind bereits mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien kontaminiert - vor allem aus der Textilindustrie. „Die Unternehmen müssen sich ändern“, sagt deshalb die Umweltorganisation und forderte diese auf, bis 2020 keine gefährlichen Chemikalien mehr einzusetzen. 18 Bekleidungsunternehmen haben sich bereits dazu verpflichtet.

Bevor diese Verpflichtungen greifen, sollte man beim Kauf auf Siegel wie vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft IVN, vom Global Organic Textile Standard GOTS oder auf den Blauen Engel achten. Sie garantieren, dass das Produkt schadstoffarm oder gar frei von Schadstoffen ist.

Heidrun Berger

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