
Eins ist klar: Verschmutzte Luft birgt Gesundheitsrisiken. Meist hört man von Feinstaub als Auslöser für viele Krankheiten. Das lenkt aber vom eigentlichen – größeren – Problem ab: der in den eigenen vier Wänden eingeatmeten Luft.
Die ist nämlich deutlich stärker mit Umweltgiften belastet als die Außenluft. Autoabgase sind also ausnahmsweise einmal nicht im engeren Kreis der üblichen Verdächtigen zu nennen. In Schulräumen, die regelmäßig genutzt werden, kann die Staubkonzentration drinnen höher sein als in der Außenluft. Und mit PCBs sind höchstwahrscheinlich noch mehrere tausend Schulen in den alten Bundesländern belastet, die aus Fertigbauteilen bestehen.
So schafft man Abhilfe: regelmäßiges Lüften der Räume. Regelmäßiges feuchtes Wischen der Böden. Niemals in Innenräumen oder Autos rauchen, wenn Kinder oder Schwangere sich darin aufhalten. Keine Insekten- und Raumsprays in geschlossenen Räumen verwenden.
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