Alternative zu Fertigprodukten

Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

Sie haben keine Zeit zu kochen? Macht nichts, heute kommt trotzdem etwas Frisches auf den Tisch. Mit ein wenig Hilfe Ihrer Kinder kostet Sie das nicht viel mehr Zeit und teurer muss es auch nicht sein.

Vor allem der Mangel an Zeit, führt dazu, dass unsere Gesellschaft und besonders unsere Kinder immer mehr von Fertigprodukten leben. Die Eltern machen es vor und die Kinder machen es nach. Die Vorbildfunktion spielt hier eine wichtige Rolle.

Kinder sollten von ihren Eltern lernen, dass es auch ganz einfach sein kann, sich gesund zu ernähren. Selbst kochen zu lernen, ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Ernährung und um ein gesundes Bewusstsein für Nahrung zu entwickeln. 

Und teuer muss das selbst Zubereitete schon gar nicht sein. Greifen Sie auf Saisongemüse und -obst zurück. Dieses ist nicht teuer und schmeckt außerdem noch viel besser als Gemüse und Obst, das einen weiten Weg hinter sich hat und somit so gut wie all seine Vitamine verloren hat.

Gemeinsames Kochen mit Ihren Kindern kann Spaß machen. Kinder übernehmen gerne kleine Arbeiten, wie Gemüse schneiden, wenn man es Ihnen spielerisch vermittelt. So nehmen sie Ihnen ein wenig Arbeit ab und schon dauert das Ganze nur noch halb so lang. Langfristig ist das Kochen mit frischen Zutaten nicht kostspieliger als mit Fertigprodukten.  Dazu ist noch viel gesünder und viel mehr Zeit kostet es auch nicht.


Frisch anstatt fertig schmeckt auch

Lassen Sie sich beim Einkauf nicht von den Güterklassen der frischen Zutaten durcheinander bringen. Wenn ein Obst oder Gemüse nicht in die Güterklasse eins gehört, dann nicht, weil es nicht genauso gut schmeckt wie die anderen, sondern nur, weil es optisch nicht so makellos aussieht.

Der Kunde wird oft getäuscht und gibt mehr Geld für Nahrungsmittel aus, die „hübsch aussehen“, dabei aber nicht besser sind, als die, die meist etwas billiger sind und hier und da mal einen „Schönheitsfehler“ haben.

Die meisten Kinder und Jugendlichen heutzutage haben veränderte Geschmackssinne. In den Fertigprodukten sind so viele verschiedene Geschmacksverstärker, an die sie so gewöhnt sind, dass sie sich bei frischen Produkten sicherlich erst umstellen müssen.

Ist es nicht schade, dass manche Kinder zuerst ein Produkt kennen lernen, dass synthetisch verarbeitet wurde und Geschmacksverstärker in sich trägt, bevor sie das „echte“, frische Lebensmittel einmal probiert haben? Die mangelnde Kenntnis am natürlichen Eigengeschmack frischer Lebensmittel ist heutzutage Realität, aber sicherlich nicht gesund.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist besonders für Kinder wichtig. Dadurch, dass sie sich noch in der Wachstumsphase befinden, ist ihr Energiebedarf verhältnismäßig höher als der von Erwachsenen. Zudem benötigt so ein junger Körper mehr Nährstoffe wie beispielsweise Vitamine oder Mineralien. Kinder und Jugendliche sollten regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen und zwischendurch gesunde Snacks, wie Obst und Gemüse essen.


Gesunde Kost gegen Mangelerscheinungen

In viele Familien jedoch leiden die Kinder unter Nährstoffmangel. Es werden viele Fertigprodukte serviert, von denen manche unter anderem zu viel Fett, Zucker und Salz enthalten. Zeitmangel ist hier wohl das Hauptproblem, aber auch Unwissenheit vieler Eltern. Dabei trägt eine ausgewogene und gesunde Ernährung dazu bei, Übergewicht und Nähstoffmangel zu vermeiden.

Um Kinder dazu zu bringen, mehr Obst und Gemüse zu essen, sollten Sie es Ihren Kindern in der geschnittenen Variante anbieten. Mehrere Studien ergaben, dass Kinder mehr vom geschnittenen Obst und Gemüse essen, als von dem, dass noch in ihrer natürlichen Form erhalten war. Kinder haben es eben wie ihre Vorbilder, die Erwachsenen, gerne bequem und unkompliziert. Gleichzeitig bringen Sie Ihren Kindern bei, wie schmackhaft frisches Obst und Gemüse sein kann.

Hinzu kommt noch, dass man beachten muss, dass eine ausgewogene Ernährung zur Leistung beiträgt. Eine gute Ernährung ist wichtig für das Konzentrationsvermögen. Kinder, die unter Nährstoffmangel leiden, bringen weniger Leistungen, da es ihnen schwerer fällt, sich zu konzentrieren und sie weniger aufnahmebereit sind. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Kinder viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Manuela Perrakis

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