Impfung

Wogegen sollte ein Kind geimpft werden?

Angesichts zum Teil widersprüchlicher Informationen stellt sich vielen Eltern die Frage, ob und wogegen sie ihr Kind impfen lassen sollten. Welche Impfungen wichtig sind, lesen Sie hier.

Die ständige Impfkommission (STIKO) gibt regelmäßig Impfempfehlungen heraus. Sie besteht aus 16 Mitgliedern und wird vom Gesundheitsministerium ernannt. Die gesetzliche Grundlage für ihre Arbeit bietet das Infektionsschutzgesetz.

In Deutschland werden Impfungen nicht gesetzlich vorgeschrieben. Versicherte haben einen Anspruch auf die Übernahme der Impfkosten von Schutzimpfungen Seitens der Krankenkassen im Sinne des § 2 Nr. 9 des Infektionsschutzgesetzes. Eine Impfung kann auch als eine Schutzimpfung bezeichnet werden, da der Impfstoff verabreicht wird, um im Vorfeld vor einer Krankheit zu schützen.

Kostenübernahme

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Impfungen, die von der STIKO empfohlen worden sind, falls eine Kostenübernahme vereinbart worden ist. Hierbei gibt es jedoch Abweichungen zwischen den Bundesländern. In der Regel handelt es sich hierbei jedoch um Impfungen, die in der STIKO-Empfehlung mit S gekennzeichnet sind (Standardimpfung mit allgemeiner Anwendung). Weiter werden Impfkosten bis zum vollendeten 17. Lebensjahr übernommen, die im Impfplan vorgesehen sind. 

Übernommen werden auch alle Indikationsimpfungen, sofern sie nicht aus Reise- oder Arbeitsgründen verabreicht werden. Bei Indikationsimpfungen handelt es sich Impfungen, die auf Grund von einer bestimmten Sachlage von der STIKO empfohlen wurde.

Mehrfachimpfung

Eine Mehrfachimpfung ist eine Impfung, in der mehrere Impfstoffe verabreicht werden, man somit nicht nur gegen eine Krankheit geimpft wird. Der Vorteil von Mehrfachimpfungen ist, dass Kinder nicht so häufig zum Arzt müssen, sondern ihre Impfungen auf ein paar Termine verteilt sind.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die niedrigere Dosierung von Konservierungsstoffen. Konservierungsstoffe sind in jeder Impfung vorhanden und umso weniger Impfungen eine Person erhält, umso geringer ist dieser Anteil. Weiter kann durch eine Kombination mehrerer Impfstoffe die Injektion stark verringert werden. 

Die Frage ist jedoch, wenn mehrere Impfstoffe verabreicht werden, ob die gleiche Immunität gewährleistet werden kann. Denn der Körper muss so eine Immunität gegen drei oder sechs Krankheiten aufbauen und nicht nur gegen eine. 

Falls Nebenwirkungen nach einer Impfung auftreten denken viele Eltern, dies könne an einer Mehrfachimpfung liegen. Doch es ist nicht festzustellen, ob das Kind gegen den Impfstoff allergisch reagiert oder die Mehrfachimpfung der Auslöser war. 

Impfung ja oder nein?

Viele Eltern haben bedenken ihr Kind impfen zu lassen. Zum einen haben sie Angst vor den Nebenwirkungen der Impfungen oder sie misstrauen den Empfehlungen der Impfkommission, welche eventuell von der Pharmaindustrie beeinflusst sein könnten. Zum anderen denken viele, dass es die meisten Krankheiten sowieso nicht mehr geben würde und daher keine Impfung mehr von Nöten ist. 

Viele Krankheiten sind jedoch darum fast ausgestorben, weil die Impfrate so hoch ist. Eine Impfrate von 90 bis 95 Prozent der Bevölkerung ist notwendig, damit ein sicherer Schutz gegen Krankheiten gewährleistet werden kann. 

Letztendlich müssen die Eltern darüber entscheiden, ob und gegen welche Krankheiten sie ihr Kind impfen lassen wollen oder nicht. Was man tun kann ist, sich über die Risiken der Krankheiten und über die Wichtigkeit von Flächendeckenden Impfungen zu informieren und am Ende die Vor- und Nachteile abzuwägen.

 

Wanda Steinmetz

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