Lernspiele mit Spaßfaktor

Wie Kinder sich durch das Spielen ihre Welt erschließen

Die Auswahl an Lernspielen auf dem Markt ist mittlerweile unbeschreiblich groß. Angefangen bei Lerncomputern über Kartenspiele bis hin zu Rechenschiebern oder multisensorischen Spielen: Eltern haben die Qual der Wahl und müssen sich in dem Angebotsdschungel erst einmal zurecht finden.

 

Doch inwieweit sind diese didaktischen Spiele überhaupt sinnvoll? Und welches ist das passende für Ihr Kind? Um die Wahl des richtigen Spielzeugs für Ihr Kind zu erleichtern, haben wir ein paar nützliche Tipps zusammengetragen.

Pädagogisch wertvoll?

Viele Eltern begeben sich auf die Suche nach pädagogisch wertvollen Lernspielen. Sie sollen beim Rechnen, Lesen und Schreiben lernen oder bei der Ausprägung der Motorik helfen. Aber zum Schluss bleibt die Entscheidung immer noch dem Kind überlassen, ob es Gefallen an dem Spiel findet oder nicht. Nehmen Sie Ihr Kind also ruhig beim Kauf mit und lassen es seine Entscheidung selbst treffen. Aber auch online können Sie sich viele verschiedene Lernspiele zusammen anschauen und kaufen, beispielsweise auf Portalen wie LadenZeile.de. Mit Zwang und Druck lässt sich weder lernen noch Spaß haben und zum Schluss landet das gekaufte Spiel schlimmstenfalls unbenutzt in der Ecke. Kinder wählen die Spiele nach dem Spaßfaktor und Interesse aus und das ist auch das A und O, wenn es darum geht, etwas spielerisch zu lernen.

 



Entdeckungen machen schlau

Die Trennung von Lernen und Spielen ist eine typische Unterteilung von Erwachsenen. Kein Kind würde auf die Idee kommen, dass die Entdeckungen, welche es täglich macht, nicht auch Freude machen und spannend sind. Denn durch das Spielen und Lernen erschließt sich ein Kind seine Welt, lernt Regeln und Kommunikation und kann darüber hinaus auch noch das Erlebte verarbeiten. Deshalb hat ein Kind auch ein gesteigertes Interesse an allen neuen Dingen, welche es im Alltag erblickt. Diese Alltagsgegenstände sind deswegen so interessant für Kinder, da es Gegenstände sind, die sie erst begreifen und erschließen müssen. Spiele sind häufig schon vorgefertigt und haben festgelegte Funktionen. Die Definition von Lernspielzeug ist also per se keine scharf umrissene Kategorie.

Auch Haustiere sowie die Pflege und der Umgang mit ihnen, können für ein Kind lehrreich und vor allem sehr spannend sein. Denn Kinder lernen vor allem durch Beobachtung und Nachahmung. Folglich sollten Eltern gelegentlich mit den Kindern zusammen die ausgewählten Lernspiele spielen. Lernen muss nämlich nicht immer ganz offensichtlich passieren, nach dem Motto „Jetzt wird gepaukt!“. Wenn Eltern zusammen mit dem Kind am Rechenschieber hantieren, können sie ihnen spielerisch vermitteln wieviel 2 + 2 macht oder mit Hilfe von Bauklötzen erklären, wie ein Haus gebaut wird. Für Kinder gehört das in diesem Moment zum Spielen dazu und sie merken sich in dieser angenehmen Atmosphäre leicht, was an sie herangetragen wurde.

Motorik fördert die Entwicklung

Besonders hilfreich sind Lernspiele, die die Motorik fördern. Für Kinder ist es sehr wichtig, Dinge anzufassen und zu greifen, um sich so einen Begriff von dem Gegenstand und seinen Eigenschaften zu machen. Die taktile Wahrnehmung und Motorik entwickeln sich natürlich nur in der Praxis, d.h. Lernspiele, welche die Motorik, das Gleichgewicht und Bewegungsabläufe schulen, fördern zugleich auch das Wissen des Kindes. Nicht immer müssen dafür komplizierte Spiele gekauft und viel Geld ausgegeben werden. Springseil springen, das Spielen mit Bällen oder Bauklötzen helfen schon enorm, bestimmte Bewegungen und haptische Reize in die Welt des Kindes zu integrieren. Steck- und Fädelspiele oder Holzpuzzles können darüber hinaus die Feinmotorik des Kindes schärfen und sorgen in der ganzen Familie für Unterhaltung.