Länderspezifische Reisegefahren

Das Reiseland Südafrika

Südafrika ist das wirtschaftlich am weitesten entwickelte Land Afrikas und verfügt eine gut ausgebaute Infrastruktur. Trotzdem gilt einiges zu beachten.

In Südafrika gibt es keine einheitlichen Sitten und Normen, da es ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Ethnien ist. Vorschläge diesbezüglich wären deshalb schwierig.

Vermeiden Sie es allerdings, Südafrikaner auf Missstände aufmerksam zu machen, Sie gelten als stolz auf ihre gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Errungenschaften und sie können davon ausgehen, dass ihnen diese Missstände sehr wohl bekannt sind.

Das Land hat ein großes Problem mit der Kriminalität und beklagt viele Tote und hunderte Raubüberfälle – am Tag. Meiden Sie die Townships, gehen Sie nicht alleine in Gegenden mit hoher Armut und lassen Sie besonders nachts größte Vorsicht walten! Erkundigen Sie sich bei Ortskundigen, wohin Sie gehen können und wie Sie sich am Besten verhalten sollten.

Nutzen Sie nicht die Vorortszüge und wenn, dann nur die erste Klasse zur Hauptverkehrszeit.

Auch die Mini Busse sind nicht sicher genug und sollte nicht nicht benutzt werden. Wenn Sie mit dem eigenen Auto unterwegs sind, ist es ratsam, Türen und Fenster zu schließen und keine Anhalter mitzunehmen, oder Leuten bei Pannen zu helfen. Dies könnten Fallen sein.

Nacktbaden ist strafbar!

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Einfangen geschützter Tiere ist ebenso, wie die unerlaubte Ausfuhr verboten und wird, je nach Schwere, mit Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren verurteilt. Sprechen Sie mit den Behörden, bevor Sie auf Sammeltour gehen!

Drogen sind illegal! Auch wenn die Einheimischen oft straffrei Cannabis konsumieren, wird es bei Touristen in der Regel bestraft.


Tierwelt

Südafrika hat eine große Vielfalt an Tieren und darunter sind auch einige für den Menschen nicht ganz ungefährliche Arten.


Flusspferde

Man mag es kaum glauben, aber es ist kein Raubtier, dass in Afrika für mehr Todesopfer verantwortlich ist als alle anderen Tiere zusammen. Flusspferde (Hippos) sind zwar Vegetarier, aber wenn jemand in ihr Revier eindringt, zögern sie nicht, anzugreifen und das oft mit tödlichem Ausgang.


Elefanten

Auch Elefanten sollte man mit größter Vorsicht begegnen. Sie sind zwar in der Regel friedlich, aber Mütter, die Jungen beschützen und vereinzelte alleine umherziehende Bullen können durchaus aggressiv werden und ein Vergleich mit dem größten Landsäugetier hält kein Mensch stand.


Raubkatzen

Raubkatzen kommen praktisch nur in den Nationalparks vor und sind deshalb auch eher auf den Touren, wo man sie sehen möchte, zu erblicken, aber selbst da, wo meistens erfahrene Begleiter dabei sind, gibt es Taten der Leichtsinnigkeit, die man vermeiden sollte.


Löwen

Löwen kommen in mehreren Nationalparks vor und sind die stärksten Raubkatzen in Afrika. Wenn sie mit dem Auto im Park unterwegs sind, verlassen sie diese nicht. Löwen sind im hohen Gras schwer zu erkennen und selbst, wenn man sie erkennt, überschätzt man leicht die Entfernung zu ihnen.

Sie sind in der Lage bis zu 50km/h schnell zu laufen und können mit einem Sprung 12 Meter überbrücken. Es hat schon mehrere Opfer gegeben, die aus Leichtsinnigkeit das Auto verließen und völlig überrascht wurden von der plötzlichen Schnelligkeit, die diese, träge in der Sonne herumliegenden, Tiere entwickeln konnten.


Gepard

Geparde kann man sehr gut an den Tränenstreifen und ihren schwarzen Punkten erkennen. Sie haben einen sehr schmalen windschnittigen Körperbau und lange Beine. Geparde sind die schnellsten Landtiere überhaupt und können bis zu 112km/h schnell werden.

Sie sind nicht so aggressiv wie z.B. Löwen, trotzdem gilt auch hier das Gebot: Abstand halten!


Leopard

Der Leopard ist dem Gepard ziemlich ähnlich, hat aber weniger punktförmige Fellflecken, kürzere Beine und ihm fehlen die Tränenstreifen unter den Augen.

Er ist stärker als der Gepard und wird dem Menschen dadurch mitunter noch gefährlicher. Allerdings bleiben sie dem Menschen als nachtaktive und sehr scheue Katzen fast immer verborgen. Das Besondere des Leoparden ist seine Angewohnheit, auf Bäume zu klettern, was ihn von anderen Raubkatzen unterscheidet. Wenn sie Beute gemacht haben, klettern sie mit ihr meistens auf einen Baum, um sie dort in Ruhe verspeisen zu können.


Hyänen

Diese hundeartigen Raubtiere haben einen sehr schlechten Ruf und gelten zu Unrecht als hinterlistige Aasfresser, sind Sie doch Raubtiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten. Was aber nicht von der Hand zu weisen ist, dass sie dem Menschen durchaus gefährlich werden können. Auch hier gilt bei Safari-Touren, verlassen Sie nicht ihr Auto und wenn, dann nur mit sachkundiger Begleitung.


Schlangen

Die meisten Schlangen in Afrika sind ungiftig und harmlos und auch die giftigen verstecken sich meistens, bevor man sie zu Gesicht bekommt, aber einige Arten können dem Menschen schon gefährlich werden. Denken Sie daran, Bisse sind selten und werden fast immer durch

den Menschen provoziert. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie während einer Reise überhaupt eines dieser faszinierenden Reptilien zu Gesicht bekommen werden, gegen Null tendiert, sind Begegnungen mit folgenden Schlangen nicht auszuschließen.


Kobras

In Südafrika leben mehrere Arten dieser Giftnattern, die sich bei Bedrohung aufrichten und das sehr charakteristische Halsschild aufspreizen. Alle Kobras besitzen ein hochaktives Nervengift, dass beim Menschen schnell zum Tode führen kann. Die Giftigste von ihnen, die Kap Kobra, lebt auch in Süd Afrika. Sie ist braun-gelb bis schwarz und wird etwa 1,6m lang. Ihre Lebensräume sind trockene, steinige Gebiete und sandige Flussläufe.

Besonders zu erwähnen wäre auch die Speikobra,die ebenfalls in Südafrika heimisch ist. Ihre Färbung reicht von schwarz bis rosa und manche haben ein schwarzes Band um den Hals. Sie ist in der Lage, ihr Gift bis zu 3m weit zu spritzen und ist ein sehr zielsicherer Schütze, Wird man in die Augen getroffen, kann dies sogar zur Erblindung führen. Sollten sie also mal einer Kobra begegnen, nehmen sie mehrere Meter Abstand. Beachten Sie auch, dass die Speikobra neben den neurotoxischen Anteilen auch hämötoxische besitzt und somit die PIT nicht in Frage kommt.


Mambas

Es leben sowohl die eher friedliche Gewöhnliche als auch die berühmt-berüchtigten Schwarzen und Grünen Mambas in Süd Afrika, wobei die Grüne nur sehr sehr selten ist.

Mambas sind die vielleicht gefährlichsten Schlangen Afrikas, die sich aber schnell verstecken, wenn sie den Menschen wittern. Allerdings sind sie bereit, sofort anzugreifen, wenn sie sich bedroht fühlen und sie beißen nie, wie andere Giftschlangen, trocken (ohne Gift abzugeben). Dabei wird man überrascht sein, wie schnell diese Tiere sein können. Schwarze Mambas erreichen auf kurze Strecken eine Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h und ihr Nervengift reicht aus, um jeden Menschen töten zu können.

Grüne und Gewöhnliche Mambas leben auf Bäumen. Man sollte also Bäume, auf die Ihre Kinder klettern wollen, vorher absuchen. Dies gilt nicht nur für Mambas, sondern auch andere in Bäumen lebende Schlangen, die fast immer giftig sind.

Schwarze Mambas dagegen sind bodenaktiv und dringen manchmal auch in menschliche Behausungen vor, wo sie sich an kühlen Orten verstecken und Ratten jagen.


Boomslang

Die Boomslang oder Afrikanische Baumschlange ist eine bis zu 2m große Trugnatter, die südlich der Sahara bis nach Süd Afrika vorkommt und die meiste Zeit auf Bäumen verbringt. Sie hat eine relativ weites Spektrum an Farben, von grün über braun bis zu schwarz. Durch ihre oft grüne Färbung wird sie manchmal mit der Mamba verwechselt und man sollte auch bei ihr vorsichtig sein.

Sie ist bei weitem nicht so aggressiv wie eine Mamba,besitzt aber ein hochwirksames Hämotoxin, dass zu inneren und äußeren Blutungen führen kann. Im Gegensatz zu anderen Trugnattern, deren Giftzähne normalerweise weit hinten im Rachen sitzen, hat diese Schlange große, weiter vorne sitzende, so dass sie auch dem Menschen gefährlich werden kann und auch schon mehrere Todesopfer gefordert hat.


Puffotter

Die Puffotter ist eine hochgiftige, meist in den hügeligeren Regionen lebende Viper, die still verharrend auf Beute wartet. Sie ist eher kurz und hat einen gedrungenen Körper und dreieckigen Kopf.

Sie zählt zu den giftigsten Schlangen in Afrika und besitzt einen Cocktail verschiedener Giftarten, die sie aus den längsten bei Schlangen bekannten Giftzähnen in ihr Opfer schlagen kann. Man hat Längen von bis zu 5cm gemessen. Im Gegensatz zu anderen Schlangen ergreift sie nicht die Flucht, wenn sie Erschütterungen des Bodens spüren, sondern bleiben ganz ruhig liegen und hofft, dass man sie nicht bemerkt. Dies vergrößert die Gefahr, dass man zufällig auf sie tritt und so einen Biss provoziert.


Haie

In Südafrika leben viele Haiarten, darunter auch potenziell für den Menschen gefährliche wie der Weiße Hai, Tigerhaie und Bullenhaie.
Man sollte die Gefahr, von einem Hai gebissen zu werden nicht überbewerten, da sie im Vergleich zu anderen Gefahren verschwindend gering ist, aber einige Regeln helfen einem dabei, dass Risiko fast auszuschließen.

  • Haie, besonders die hoch gefährlichen Bullenhaie, jagen gerne in trübem Wasser, nahe der Flussmündungen.
  • Die Dämmerung ist die Hauptjagdzeit der Haie.
  • Raubtiere greifen in der Regel isolierte Tiere an. Baden in der Gruppe bietet deshalb auch einen großen Schutz.


An Stränden, die Schildkröten zur Eiablage dienen, ist das Baden besonders während der Saison, wo die Schildkröten an die Strände kommen, mit Risiko behaftet. Große Haie, wie die Tigerhaie jagen Schildkröten und verwechseln diese leicht mit Schwimmern.

  • Viele Angriffe erfolgen während des Speerfischens, wenn sich durch die aufgespießten Fische viel Blut im Wasser befindet.


Seit geraumer Zeit ist Südafrika das Mekka der Haitaucher geworden, da sich Weiße Haie ganzjährig in der Gansbaai auf Robbenfang begeben und an wahrscheinlich keinen anderen Ort der Welt in so großer Anzahl vorkommen. Taucher können sich dort, durch einen Käfig geschützt, zu den Tieren begeben und sie aus nächster Nähe beobachten. Diese neue Art des Tourismus ist Teil einer neuen Strategie im Umgang mit den Haien, die in Süd Afrika unter Naturschutz stehen.

Nebenbei arbeitet man an Haischutzmaßnahmen, wie dem Erzeugen von Elektromagnetischen Feldern, die auch für die Haie ungefährlich sind. Langsam hat man erkannt, dass Haie einen unverzichtbaren Teil des natürlichen Gleichgewichts der Natur bilden und ihr Aussterben auch das Ende vieler anderer, für uns wichtiger Tierarten bedeuten würde.


Krokodile

Im Krüger National Park leben mehrere tausend dieser Reptilien und es gibt in Süd Afrika mehrere Arten, wobei das Nilkrokodil das häufigste ist. Es kann bis zu 6m groß werden und damit auch dem Menschen gefährlich werden. In den Nationalparks sollte man also keinesfalls baden gehen und dies nicht nur wegen der Reptilien.

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