Der rasende Montag

Der Rosenmontag

Der Rosenmontag wird vielerorts als Höhepunkt der Karnevalszeit angesehen und beginnt mit dem so genannten Rosenmontagszug.

Bis heute ist nicht sicher geklärt, wodurch die Bezeichnung Rosenmontag zustande kam. Eine mögliche Erklärung wäre, dass der „Rosenmontag“ von der Rosenmontagsgesellschaft (auch „Festordnende Comitee genannt) abstammt.

Das am 6. November 1822 in Köln gegründete Komitee, dessen Zweck darin bestand, den Karneval zu reformieren, tagte jährlich am Montag nach dem vierten Fastensonntag („Laetare“). Seit dem 11. Jahrhundert wird „Laetare“ auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Tag einer Persönlichkeit eine geweihte goldene Rose überreichte.

Nach der Reformation des Karnevals wurde ab 1832 der Name Rosenmontag anstelle der Bezeichnung „Mittfastnachtstag“ in den Sprachgebrauch eingeführt. Am „Mittfastnachtstag“ war die Fastenzeit für einen Tag unterbrochen worden, um an die vergangenen Hauptkarnevalstage zu erinnern, die von Sonntag bis Dienstag dauerten. Es durfte noch einmal ausgiebig gegessen, gesungen und gefeiert werden.

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