Die Nacht vor der Fastenzeit

Die Fastnacht

Die Fastnacht, die mittlerweile in vielen Gegenden auch Karneval oder Fasching genannt wird, bezeichnet das Fest vor der Fastenzeit. Die auch als „fünfte Jahreszeit“ betitelte Fastnacht beginnt bei uns jedes Jahr am 11.11. um 11 Uhr und 11 Minuten und läutet die Zeit der Umzüge, der Narrenfreiheit, der Masken und der Sambarhythmen ein.

Die Ursprünge der Fastnacht gehen bis ins Mittelalter zurück, wo während des Satunalienfestes die Verhältnisse umgedreht und die Standesunterschiede aufgehoben waren. Die Herren mussten ihre Sklaven bedienen, es wurde musiziert und getanzt. Schon damals verkleideten sich die Menschen mit eindrucksvollen Kostümen und Masken. Dadurch konnten die Menschen allen Leuten ihre Meinung sagen, ohne erkannt oder hinterher bestraft zu werden. Das führte dazu das die Karnevalszeit auch als „Narrentage“ bekannt wurde.

Bevor für die Katholiken nach dem Karneval die 40-tägige Fastenzeit beginnt, in der sie kein Fleisch essen dürfen, wird in der Fastnacht noch einmal ausgiebig gegessen und getrunken. Deshalb wird die 6-tägige Fastnacht auch als „lange“ Nacht vor dem Fasten bezeichnet. Sie dauert vom Donnerstag bis zum Karnevalsdienstag.

In vielen katholischen Regionen entstanden in den vergangenen Jahren immer mehr Karnevalsbräuche und der Narr wurde zum Inbegriff aller fastnächtlichen Maskenträger.

Lesen Sie mehr über Brauchtum im Karneval: