Der Tag, an dem alles vorbei ist

Aschermittwoch

Am Aschermittwoch endet die ausgelassene Karnevalszeit und die katholische Fastenzeit beginnt.

Viele Katholiken besuchen am Aschermittwoch eine Aschesegnung, bei der ihnen der Priester ein Aschekreuz auf die Stirn zeichnet, um sie an ihre Vergänglichkeit zu erinnern. Der Brauch die Gläubigen mit Palmenzweigasche des Vorjahres zu segnen führte zu der Namensgebung des Aschermittwoch.

Der symbolischen Abschied vom Fleisch soll ihnen helfen sich auf das geistliche Leben zu konzentrieren. Häufig findet am Aschermittwoch als Auftakt der Fastenzeit ein Fischessen statt.

Der Aschermittwoch wurde von Papst Gregor I., der mit diesem Tag einen deutlichen Schlusspunkt unter die ausgelassenen und ausschweifenden heidnischen Fastnachtsbräuche setzen wollte, eingeführt.

Seit 1580 gibt es den so genannten "politischen Aschermittwoch", an dem sich die bayrischen Bauern zum Vieh- und Rossmarkt trafen und über die bayrische Politik diskutierten.

Heutzutage finden am Aschermittwoch in vielen Niederbayrischen Städten Kundgebungen der verschiedenen Parteien statt.

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