Hausbau

Wie sieht das Traumhaus für Familien mit Kindern aus?

Bei einem Familienheim müssen mehrere Ansprüche „unter einen Hut“ gebracht werden. Das beginnt bei der Sicherheit und zieht sich hin bis zum erzielbaren Nutzerkomfort. Bauwillige Familien sind deshalb gut beraten, wenn sie sich bereits in der Planungsphase Experten an die Seite holen.


Ein eigenes Haus ist der Traum vieler Familien. Einerseits genießen sie dort mehr Freiheiten als in einer Mietwohnung. Anderseits ist das Eigenheim eine gute Wahl bei der privaten Altersvorsorge. Außerdem bietet es mit dem Garten eine Outdoor-Spielfläche im ständigen Sichtbereich der Eltern. Hinzu kommt, dass das Familienheim nach den eigenen Wünschen gestaltet werden kann. Einige Bauunternehmen haben sich genau darauf spezialisiert. Wie weit die Individualität dabei gehen kann, können Sie sich auf der Website von Viebrockhaus anschauen.


Welche Grundansprüche müssen beim Familienheim realisiert werden?

Die Sicherheit der Kinder rangiert ganz oben. Sie beginnt bei der Auswahl der Fenster und dem Aufbau der Balkone. Grundsätzlich sollten in Kinderzimmern nur Fenster und Balkontüren mit abschließbaren Beschlägen zum Einsatz kommen. Das bringt ein doppeltes Plus bei der Sicherheit, weil eine solche Ausstattung gleichzeitig auch den Wunsch nach einem zuverlässigen Einbruchschutz bedient. Die Brüstungen der Balkone an Kinderzimmern sind optimalerweise etwas höher als normal. Außerdem dürfen sie keine Klettermöglichkeiten bieten.


Im Innenbereich kommt es vor allem auf die Sicherung der Elektroanlagen an. Die Stromkreise in Kinderzimmern sollten unbedingt mit einem schnell reagierenden FI-Schutzschalter ausgestattet werden. Außerdem benötigen die Steckdosen zuverlässige Abdeckungen, die von den Kindern nicht entfernt werden können. Steckdosen gehören grundsätzlich nicht in den unmittelbaren Spiel- und Schlafbereich. Für notwendige Beleuchtungen bieten sich feste Kabelinstallationen unter Putz an. 


Zuverlässige Absturzsicherungen sind im Familienheim ein absolutes Muss. Immer mehr Menschen wünschen sich offene Gestaltungen, bei denen sogar auf ein Geländer an der Treppe verzichtet wird. So eine Lösung kommt für ein Eigenheim für eine Familie mit Kindern nicht infrage, weil sie viel zu gefährlich ist. Wer auf den offenen Eindruck dennoch nicht verzichten möchte, kann zu Absturzsicherungen aus Sicherheitsglas greifen. Glas hat den Vorteil, dass die Kids daran auch nicht hochklettern können. Solche Elemente sind nicht nur entlang der Stufen erforderlich, sondern müssen auch als Sicherung beispielsweise am Einstieg zur Treppe aus dem ausgebauten Dachbodenbereich installiert werden. Damit die Kids nicht aus Versehen dagegen rennen und sich Blessuren holen, können die Glasflächen zu Beginn mit Dekorfolien belegt werden.


Auseinandersetzungen durch eine kluge Raumplanung verhindern


Zu den größten Ärgernissen bei Familien mit Kindern gehört der morgendliche Stau im Badezimmer. Sind mehrere Kinder vorhanden, ist es ratsam, im Familienheim eine Kinderetage einzurichten, welche ein eigenes Badezimmer bekommt. Es sollte mehrere Waschbecken besitzen, denn damit können bauwillige Eltern Streit unter den Kindern vorbeugen. Die Toilette wird optimalerweise vom Badezimmer getrennt, damit niemand durch eine „Dauersitzung“ den Zugang zu den Waschbecken, Duschen und der Badewanne blockiert. Deshalb ist eine separate Toilette ein Muss, wenn es im ganzen Haus nur ein einziges Badezimmer gibt.


Das Familienheim benötigt eine großzügige Küche

Ein häufiger Kritikpunkt an den „Eigenheimen von der Stange“ sind die oft recht kleinen Küchen, die nicht die optimale Lösung für eine größere Familie darstellen. Familien mit Kindern benötigen große Arbeitsflächen, damit der Nachwuchs beim Kochen und Backen mithelfen kann. Wer den größtmöglichen Komfort für alle Familienmitglieder haben möchte, integriert die Arbeitsflächen auf unterschiedlichen Höhen.


Idealerweise schließt sich der Essbereich direkt an die Küche an. Dadurch verkürzen sich die Wege und außerdem kann ein großzügiger Esstisch auch für gemeinsame Hausaufgaben oder Bastelarbeiten genutzt werden. Ob dieser Bereich einen offenen Übergang zum Wohnzimmer haben oder dieser komplett separat sein soll, bleibt den persönlichen Vorlieben der Familien überlassen. Ein offener Übergang hat jedoch einen Pluspunkt, denn so können Mama und Papa auch beim Kochen beispielsweise überwachen, welche Programme sich der Nachwuchs beim Fernsehen gönnt.