Mit der Familie ins Ausland

Alte Traditionen, neue Rituale

Katrin K. und Uschi M. sind beide bei Doris Traudt gelandet und werden von ihr gecoacht. Das Coaching geschieht bevorzugt telefonisch, manchmal auch per Skype. „Den Gesprächspartner zu sehen stört aber oft, macht viele Menschen befangen“, sagt Doris Traudt. „Die Anonymität des Telefons ist besser, meine Klienten sprechen dann freier, können sich über ihre Sorgen ungehemmter Gedanken machen.“

Sie weiß, dass bei den ins Ausland gehenden Menschen oft die ersten Monate entscheidend sind. „Erst, wenn alle sagen können: ' I Am Home', sind hochmobile Familien angekommen“, sagt Doris Traudt.

Traudts Ziel es ist, mobile Familien und mitreisende Kinder dabei zu unterstützen, ihr neues Leben erfolgreich zu meistern. „Pflegen Sie Traditionen, die Sie aus Deutschland kennen“, rät sie. „Und bauen sie gleichzeitig neue Rituale im Gastland auf.“

Uschi M. meint dazu: „In Frau Traudt habe ich einen Coach und eine Partnerin gefunden, die zielgerichtet und motivierend arbeitet. Ich habe gespürt, welch ein hohes Maß an Erfahrung bei Ihr mitschwingt. Welch ein Segen, dass wir uns getroffen haben." Und Katrin K. ergänzt: "Frau Traudt hat eine sehr positive Ausstrahlung und kompetente Art. Das bildet einen wunderbaren 'Teppich' an Vertrauen und Wohlgefühl." 

Mit Kindern ins Ausland


Besonders spannend ist es in der Tat, wenn man mit Kindern umzieht. „Mama, hier sieht irgendwie alles so anders aus!“, hatte die kleine Sabine gesagt, angesichts der dicht gedrängt stehenden Wolkenkratzer der Millionen-Metropole Singapur. Verständlich, wenn man aus dem beschaulichen Heidelberg kommt.

Doris Traudt hat selbst erlebt, wie verwirrend es sein kann, dass ein Wohnviertel wie das ihre in Johannesburg eigentlich ganz vertraut wirken kann, und dass zumindest weiße Südafrikaner gar nicht so anders aussehen wie Menschen in Deutschland, dass sich unter dieser Oberfläche aber sehr wohl eine völlig fremde Kultur verbirgt.

Sohn Moritz hat dort in einer englischsprachigen Schule die vielen unterschiedlichen Kulturen Südafrikas erlebt und hat mit ihnen gelebt. Er ist zu einem sogenannten „Third Culture Kid“ geworden, ein „Dritt-Kultur-Kind“, dessen kulturelles Zuhause weder das Herkunftsland Deutschland, noch das Gastland Südafrika war. Sondern eben etwas Neues, das nur er kennt.

Doris Traudt (www.iamhome.de)