Die Taschengeldfrage

Taschengeldrechner

Für die Handhabung des Taschengeldes und wie viel Taschengeld es geben soll gibt es keine gesetzliche Regelung. Zur Orientierung hier eine Möglichkeiten, wie man es machen könnte.

Alter des Kindes

6 / 7 Jahre

8 / 9 Jahre

10 / 11 Jahre

12 / 13 Jahre

14 / 15 Jahre

16 / 17 Jahre

18 Jahre

Taschengeldbetrag

1,00 – 1,50 € wöch.

2,00 – 2,50 € wöch.

10,00 – 12,50 € mtl.

13,00 – 14,50 € mtl.

15,00 – 20,00 € mtl.

25,00 – 35,00 € mtl.

50,00 – 60,00 € mtl.

Diese Angabe solle aber nicht als festgeschriebene Richtlinie verstanden werden, vielmehr als eine Orientierungshilfe. Es ist immer abhängig davon, was man als Eltern bereit ist zu zahlen und was möglich ist. Wichtig ist aber, dass das Taschengeld regelmäßig ausgehändigt wird. Kinder müssen planen können.

Bis zum 10. Lebensjahr sollte man das Taschengeld wöchentlich auszahlen, da Kinder einen langen Zeitraum von einem Monat noch nicht überblicken können. Danach aber kann man damit anfangen, es monatlich auszuhändigen. Es lernt so, sich das Geld richtig einzuteilen.

Für den Fall, dass es Ihnen nicht möglich ist Taschengeld ganz oder teilweise zu zahlen, sprechen Sie mit ihrem Kind und erklären Sie ihm die Situation. Kinder sollen nicht den Eindruck vermittelt bekommen, dass man sich schämen muss, wenn man weniger Geld hat als andere.

Ab circa 14 Jahren kann man sein Kind auch ruhig dazu ermutigen, sich eine Kleinigkeit dazu zu verdienen, beispielsweise durch Rasen mähen beim Nachbarn oder Zeitungen austeilen. Das hat gleich zwei positive Aspekte, zum einen wird das Taschengeldbudget aufgestockt, und zum anderen lernt das Kind, dass durch Arbeit Geld verdient werden kann.

Es merkt, dass es für sich selbst mit verantwortlich ist. Natürlich sollten diese Arbeiten im kleinen Rahmen bleiben und auf keinen Fall die schulischen Leistungen beeinträchtigen.

Julia Walter

Die Sache mit der Pubertät

Plötzlich kein Kind mehr

Mit dem Teenageralter endet die bis dahin schöne Zeit, die Eltern mit ihren Kindern verbringen dürfen. So zumindest scheint die landläufige Meinung, wenn es um das Thema Pubertät geht.  [mehr...]


Tod, Trauer und viele Fragen: Schwere Themen mit Kindern besprechen

Viele Eltern versuchen ihre Kinder von diesem Thema fernzuhalten, doch spätestens wenn das geliebte Haustier stirbt oder ein Familienmitglied schwer erkrankt, wird das Kind damit konfrontiert.  [mehr...]


Das Kind Kind sein lassen

Freiheiten für Zuhause und Draußen

Die meisten Kinder haben heutzutage zu wenig oder falsche Freiheiten. Zwar bekommen sie früh ein Handy oder ein Tablet und einen Computer geschenkt und können sich in virtuellen Welten verlieren, sobald es aber etwa ans Herumstreunen im Haus oder draußen in der Natur geht, bekommen es viele Eltern mit der Angst zu tun.   [mehr...]


Erziehung zur Selbständigkeit

Unabhängigkeit im Alltag – Erziehung endet erst mit 18

Wirklich selbstständig ist man nur dann, wenn man sich nie auf andere verlassen muss. Aus diesem Grund ist es nie zu früh, dem Nachwuchs Tricks und Kniffe des Erwachsenenlebens beizubringen.  [mehr...]