Schwangerschafts-ABC

Frühgeburten

Normalerweise kommt ein Kind nach 40 Wochen im Bauch zur Welt. Doch manchmal geht es schon eher los. Frühgeburten sind heute keine Seltenheit mehr und haben so gute Überlebenschancen wie noch nie.

Als Frühgeburt gilt eine Geburt, wenn sie vor der 37. Schwangerschaftswoche eintritt. Das betrifft in Deutschland etwa sieben Prozent aller Kinder.

Ab wann überlebt das Kind?

Heute können schon Säuglinge die in der 24. Schwangerschaftswoche geboren werden, dank der Medizin überleben. Allerdings können bei solch extremen Frühchen bleibende Schäden zurückbleiben. Es wird daher immer von den Ärzten versucht, das Kind so lange wie möglich im Mutterleib zu behalten. Bei vorzeitigen Wehen wird strikte Bettruhe verordnet und ein wehenhemmendes Medikament verabreicht. Sollte jedoch eine Gefahr für Mutter oder Kind bestehen kann die Geburt auch schon früher eingeleitet werden.

Warum kommt es zur Frühgeburt?

 Gründe dafür sind zum Beispiel ein frühzeitiger Blasensprung oder eine Unterversorgung des Kindes. Aber auch eine Infektion kann dazu führen. Auch Mehrlinge kommen häufig zu früh. Es wird dann versucht dem Baby die bestmöglichen Startbedingungen zu verschaffen. So wird meistens eine Lungereifespritze verabreicht, da die Lunge das Organ ist, das sich als letztes vollständig entwickelt.

Pflege für ein Frühchen

Nach der Geburt wird der Säugling auf eine spezielle Frühgeborenenstation gebracht. Je nach Entwicklungsstand wird es in einen Brutkasten oder ein Wärmebett gelegt. Manche sehr unreife Frühchen müssen beatmet und über eine Magensonde ernährt werden.

In der Zeit ist der Kontakt zu den Eltern sehr wichtig. Deshalb wird heute häufig das so genannte "Känguruhen" verordnet. Hierbei legt sich die Mutter oder Vater das Kind auf die Brust auf die unbekleidete Brust und deckt es mit Decken zu. Diese Position erinnert das Baby an die Zeit im Mutterleib. Es vernimmt den Herzschlag der Mutter oder des Vaters und spürt die Wärme.

Und zu Hause?

Nach Hause kann das Kind, wenn es nicht mehr medizinisch überwacht werden muss, selbständig atmet und trinkt und seine Temperatur halten kann. Mit einem Frühchens sollten Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen bei einem Kinderarzt gehen. Es ist wichtig Ihrem Kind die üblichen Impfungen geben zu lassen, da eine Infektion sehr belastend für den kleinen Körper wäre. 

Um die Entwicklung Ihres Kindes besser einschätzen zu können, rechnen Sie immer mit dem Alter, das Ihr Kind nach dem errechneten Geburtstermin hätte.

Tabea Lück

Als Frühgeburt gilt eine Geburt, wenn sie vor der 37. Schwangerschaftswoche eintritt. Das betrifft in Deutschland etwa sieben Prozent aller Kinder.


Ab wann überlebt das Kind?

Heute können schon Säuglinge die in der 24. Schwangerschaftswoche geboren werden, dank der Medizin überleben. Allerdings können bei solch extremen Frühchen bleibende Schäden zurückbleiben. Es wird daher immer von den Ärzten versucht, das Kind so lange wie möglich im Mutterleib zu behalten. Bei vorzeitigen Wehen wird strikte Bettruhe verordnet und ein wehenhemmendes medikamet verabreicht. Sollte jedoch eine Gefahr für Mutter oder Kind bestehen kann die Geburt auch schon früher eingeleitet werden.


Warum kommt es zur Frühgeburt?

Gründe dafür sind zum Beispiel ein frühzeitiger Blasensprung oder eine Unterversorgung des Kindes. Aber auch eine Infektion kann dazu führen. Auch Mehrlinge kommen häufig zu früh. Es wird dann versucht dem Baby die bestmöglichen Startbedingungen zu verschaffen. So wird meistens eine Lungereifespritze verabreicht, da die Lunge das Organ ist, das sich als letztes vollständig entwickelt.


Pflege für ein Frühchen

Nach der Geburt wird der Säugling auf eine spezielle Frühgeborenenstation gebracht. Je nach Entwicklungsstand wird es in einen Brutkasten oder ein Wärmebett gelegt. Manche sehr unreife Frühchen müssen beatmet und über eine Magensonde ernährt werden.

In der Zeit ist der Kontakt zu den Eltern sehr wichtig. Deshalb wird heute häufig das so genannte "Känguruhen" verordnet. Hierbei legt sich die Mutter oder Vater das Kind auf die Brust auf die unbekleidete Brust und deckt es mit Decken zu. Diese Position erinnert das Baby an die Zeit im Mutterleib. Es vernimmt den Herzschlag der Mutter oder des Vaters und spürt die Wärme.


Und zu Hause?

Nach Hause kann das Kind, wenn es nicht mehr medizinisch überwacht werden muss, selbständig atmet und trinkt und seine Temperatur halten kann.

Mit einem Frühchens sollten Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen bei einem Kinderarzt gehen. Es ist wichtig Ihrem Kind die üblichen Impfungen geben zu lassen, da eine Infektion sehr belastend für den kleinen Körper wäre.

Um die Entwicklung Ihres Kindes besser einschätzen zu können, rechnen Sie immer mit dem Alter, das Ihr Kind nach dem errechneten Geburtstermin hätte.

Tabea Lück

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