Schwangerschafts-ABC

Betreuungsplatz

  Betreuungsplätze in Krippen und bei Tagesmüttern sind für unter 3-Jährige immer noch rar. Deshalb ist es keine Seltenheit, wenn ein Kind schon vor der Geburt für einen Platz angemeldet wird.

Möchte die Mutter bald nach der Geburt wieder arbeiten gehen, sollte sie sich schon während der Schwangerschaft nach einer Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind umsehen. Selbst wenn die Mutter ein Jahr Elternzeit nimmt, sollte schon nach einem Platz gesucht werden. Denn Betreuungsplätze in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter sind nach wie vor dünn gesät. Aber welche Betreuungsformen gibt es?


Die Kinderkrippe

In einer Kinderkrippe werden Kinder im Alter von 8 Wochen bis 3 Jahren in Gruppen mit bis zu 12 Kindern von 2 Erzieherinnen betreut. In einer guten Krippe sind die Räumlichkeiten auf die Kinder angepasst. Im Tagesablauf sollten sich Phasen des freien Spiels und organisierter Aktivitäten abwechseln. In der Krippe hat das Kind viel Kontakt mit Gleichaltrigen, was sich positiv auf die Entwicklung des Sozialverhaltens auswirken kann. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen können natürlich variieren und sind vielleicht nicht mit jedem Beruf der Eltern vereinbar.


Die Tagesmutter

Eine Tagesmutter bietet eine flexiblere Lösung. Sie betreut ein bis fünf Kinder in ihren eigenen Räumen und kann mit den Eltern individuelle Absprachen treffen. Eine Tagesmutter muss eine Pflegeerlaubnis des Jugendamts nachweisen können. Zwischen ihr und den Eltern wird dann ein Vertrag abgeschlossen, in dem die Grundsätze der Betreuung festgelegt sind, wie z. B. die Bring- und Abholzeiten und die Kosten. Bei der Wahl der Tagesmutter sollten Sie sich davon überzeugen, dass die Räumlichkeiten kindgerecht eingerichtet sind, und die Kinder auch im Freien spielen und toben können. Wichtig ist es auch bestimmte Erziehungsgrundsätze festzulegen, zum Beispiel im Umgang mit Süßigkeiten oder Fernsehen.

Eine Tagesmutter kann man über eine Kartei beim Jugendamt finden, oder im Internet,z.B. bei www.hallobabysitter.de.


Die Kinderfrau

Wenn Sie eine längerfristige Betreuung in Ihrem Heim wünschen, können sie auch eine Kinderfrau einstellen. Sie kommt zur Betreuung zu Ihnen nach Hause und erledigt nach Absprache auch noch kleine Haushaltstätigkeiten. Dieses Modell empfiehlt sich, wenn Sie mehrere Kinder haben, die betreut werden müssen. Für die Kinder kann es sehr angenehm sein, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Allerdings kommt es nicht zu so geregelten Kontakt zu anderen Kindern, wie in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter.


Das Au Pair

Wenn Sie Ihr Kind lieber in Ihrem eigenen Heim betreut haben möchten und noch Platz für eine weitere Person haben, kommt für Sie auch ein Au-Pair-Mädchen oder -Junge in Frage. Ein Au-Pair kommt aus einem anderen Land und hat meist grade seine Schule abgeschlossen, ist also zwischen 18 und 26 Jahren alt. Das Au Pair wohnt für ein Jahr in Ihrer Familie. Es betreut 30 Stunden in der Woche die Kinder und verrichtet kleinere Hausarbeiten. Dafür bekommt es 260 €  Taschengeld monatlich, die Gelegenheit einen regelmäßigen Sprachkurs zu besuchen und zwei Wochen Urlaub.

Um ein Au Pair zu finden wenden Sie sich am besten an eine Au Pair-Agentur in Ihrer Stadt.

Tabea Lück

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