Entnahme von Nabelschnurblut

Spende, Eigentherapie oder beides?

Entscheiden sich Eltern für die Entnahme von Nabelschnurblut, so können Sie zwischen drei verschiedenen Modellen der Einlagerung wählen. Insbesondere die Frage nach dem späteren Nutzen sollte bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Treten in der eigenen Familie vermehrt Erbkrankheiten auf, so sind die Therapie-Möglichkeiten mit eigenen Stammzellen begrenzt und eine Einlagerung von eigenem Nabelschnurblut wenig sinnvoll.

Ein weiterer großer Nachteil von Nabelschnurblut ist die relativ geringe Blut- und damit auch Stammzellenmenge, die sich in der Nabelschnur befindet. Für eine Transplantation gelten strenge Anforderungen an Menge und Konzentration der Stammzellen, denn je größer das Körpergewicht des Patienten, desto mehr Stammzellen werden benötigt. Spenden aus Nabelschnurblut können deshalb zum jetzigen Zeitpunkt meist nur bei Kindern eingesetzt werden.

Wer hingegen auf zukünftige Therapien bei Organersatz, Herzinfarkt oder Stoffwechselerkrankungen hofft, für den kann sich eine Einlagerung der kindlichen Stammzellen auf eigene Kosten bei einer privaten Nabelschnurblutbank lohnen. 

Nabelschnurblut spenden – Leben retten

Insbesondere Leukämiekranke Kinder profitieren schon heute von Nabelschnurblut-Spenden. Dabei entscheiden sich Eltern, das Blut aus der Nabelschnur ihres Babys einer öffentlichen Spenderbank zu überlassen, die das Blut verwaltet und Kliniken für Therapien bei schwerkranken Kindern zur Verfügung stellt. 

Diese Art der Spende ist für die Eltern kostenlos. Die Gebühren für die Entnahme zahlen die Kliniken an die Spenderbanken. Entscheiden Sie sich für eine Spende, sollten Sie sich vorab erkundigen, in welchen Kliniken eine Spende an eine öffentliche Stammzellenbank möglich ist und ihre Spendebereitschaft vor der Geburt bekannt geben. Rund 40 Prozent aller Geburtskliniken in Deutschland bieten inzwischen eine Nabelschnurblutentnahme an. 

Privat und öffentlich? Beides ist möglich

Inzwischen besteht auch die Möglichkeit, das Blut des eigenen Kindes für die Eigenvorsorge einzulagern und es gleichzeitig als Spende für andere Menschen anzubieten. Findet sich ein bedürftiger Patient, können die Eltern frei entscheiden, was mit dem Blut passiert. Entscheiden Sie sich für eine Spende, erhalten Sie ihre bereits gezahlten Gebühren für die Privateinlagerung zurück.

Julia Burger

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