Babys erste Jahre: 6. Monat

Halbzeit im ersten Jahr

Glückwunsch! Ein halbes Jahr ist ihr Baby jetzt! Noch kein voller Geburtstag, aber dennoch ein Grund zu feiern! Ihr Kleiner Schützling wird jetzt immer lebendiger und schlauer! Oft hat Sie Ihr Kind schon zum Staunen gebracht, oft wohl auch zum Verzweifeln. 

Ziehen Sie jedoch einen Strich unter diese Halbjahresrechnung, so empfinden Sie mit Sicherheit, dass die schönen Stunden mit Ihrem Baby überwogen haben. Welch aufregende Sachen Baby im sechsten Monat erlebt, lesen Sie hier.

Babytalk

Es scheint fast, als könnten Sie sich schon regelrecht mit Ihrem Baby unterhalten. Von sinnvollen Wörtern sind wir zwar noch weit entfernt, aber ein "ooo-" oder "aaah-Dialog" ist schon möglich. Sie werden erkannt haben, dass Ihr Kind jetzt über ein ganz neues und größeres Sprachrepertoire verfügt, als noch vor einigen Wochen. Mit voller Freunde übt es fleißig die verschiedensten und kuriosesten Laute. Ein völlig neues Stadium der Sprachentwicklung hat begonnen.

Verrenkungskünstler

Da können wir nur neidisch über die Gelenkigkeit unserer Babys staunen, wenn sie sich schier mühelos die Zehen zum Mund ziehen und vielleicht sogar noch daran nuckeln können. Ein super Training für die Muskulatur der Kleinen, ganz wichtig für das spätere Sitzen. Außerdem gewinnen sie durch diese Erforschung des eigenen Körpers ein immer präziseres Bild über sich selbst.

Nicht sitzen bleiben

Man merkt auch schon, dass Ihr Kind Lust auf aufrechtes Sitzen hat. Auf Ihrem Schoß oder gestützt durch ein Kissen schaut es sich gern die Welt von etwas weiter oben an. Es ist jedoch davon abzuraten, das Kind zu lange aufrecht sitzen zu lassen. Der Rücken des Babys ist noch nicht stark genug, um den Oberkörper und das Köpfchen für längere Zeit zu halten. Versuchen Sie also nicht, ihr Baby jetzt schon in ein Stühlchen oder dergleichen zu setzen.

Erster Zahn

Das ist ein Ereignis, wenn der erste Milchzahn durchblitzt! Jetzt wird Ihnen vielleicht auch klar, warum Ihr Baby in den letzten Tagen etwas weinerlich war und auf allem herumkaute, was es in die Finger bekam. Verfallen Sie jetzt nicht in Panik, zahnen muss nicht unbedingt bedeuten, dass eine schmerzhafte Zeit für Ihr Baby beginnt. Es gibt auch Kinder, die ohne viele Beschwerden Milchzähne bekommen. Falls Ihr Kind nicht dazugehört, dann gibt es ein paar Tipps, die das Zahnen erträglicher machen.

Lassen Sie ihr Kind auf etwas herumkauen, zum Beispiel auf einer Brotrinde. In Drogerien erhalten Sie auch spezielle Beißringe, die gekühlt werden können. Bitte den Ring nicht in das Tiefkühlfach legen, das wäre für Babys Gaumen zu kalt und könnte den empfindlichen Gaumen beleidigen.

Sie können auch selbst mit dem Finger leicht und sanft das Zahnfleisch Ihres Babys massieren. Der leichte Druck schafft Erleichterung.

Will es gar nicht besser werden, so gibt es in Apotheken spezielle Tinkturen für das zahnende Kind, die sie auf den empfindlichen Zahnkamm mit einem Wattestäbchen auftragen können.

Erster Brei

Ihr Baby muss sich jetzt nicht mehr ausschließlich von Mutter- oder Fläschchenmilch ernähren. Es kann nun schon langsam Bekanntschaft mit püriertem Gemüse oder Obst machen. Manche Kinder haben anfangs noch Schwierigkeiten, sich an das Essen vom Löffel zu gewöhnen und anstelle von Saug-, Kaubewegungen zu machen.

Dass anfänglich der Brei noch den Mund verfehlt und dafür im Umkreis von einem Meter verteilt und verschmiert wird, ist keine Seltenheit. Wischen Sie aber nicht andauernd am Baby herum, das könnte es ärgerlich stimmen. Akzeptieren Sie die kleine Verwüstung und machen Sie Ihren kleinen Feinschmecker erst sauber, wenn fertig gegessen wurde.

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Vicki lovine erzählt, wie es wirklich ist, ein Kind zu bekommen und großzuziehen -fernab von Mutterträumen und Fernsehillusionen.