Babys erste Jahre: 1. Monat

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Baby!


Ein wahrer Grund zur Freude! Ein neues Leben nimmt Einzug in das Ihre. Viele schöne und aufregende Stunden stehen Ihnen bevor. Es werden sich nun auch viele Fragen für Sie stellen. Isst mein Kind ausreichend, hat es das Baby warm genug und entwickelt es sich richtig?

 

Mit unserer Serie möchten wir Sie als frischgebackene Eltern in der neuen Lebenslage begleiten und Ihnen mit Informationen und Tipps in Sachen Baby und Kleinkind zur Seite stehen.

Ganze Arbeit geleistet

Der erste Monat mit dem Baby ist wohl der aufregendste. Ihre Welt hat sich  komplett gedreht und das Zentrum darin bildet der kleine Mensch in Ihrem Arm. Dennoch ist es jetzt wichtig, dass Sie sich auch mal Zeit für sich nehmen. Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, wenn Sie sich oft noch müde und erschöpft fühlen.

Eine Geburt ist ein großer Kraftakt, Ihr Körper hat mit Höchstleistung gearbeitet und muss sich erst wieder regenerieren. Auch Ihre Hormone können in den ersten Wochen noch etwas verrücktspielen, seien Sie deshalb nicht beunruhigt, wenn Sie sich seelisch hier und da noch unausgeglichen und launisch fühlen.

Ihr Baby lernt vom ersten Tag


Ein unvergleichbares und einzigartiges Wunder ist das Baby, das Sie geboren haben. Seien Sie sich darüber bewusst und denken Sie daran, dass es noch klein und hilflos und damit vollkommen auf Sie angewiesen ist. Es lernt nun mit jeder Stunde mehr über sein Umfeld und damit auch über Sie als Elternteil. Ihr Baby nimmt seine Umgebung wahr und langsam Kontakt zu seinen Bezugspersonen auf.

Ob Sie Ihrem kleinen Nachkommen beim Lernen helfen können? Ja, indem Sie darauf achten, dass sich Ihr Baby wohl fühlt. Ganz entscheidend dabei ist der Körperkontakt zu Ihnen, den Eltern. Egal ob Sie Ihr Baby im Arm schaukeln, oder seine Wange an Ihre halten: es spürt und braucht die Nähe zu Ihnen. Ihr Kleines wird Ihnen mit dem Blick folgen und schon bald Ihre täglichen Bemühungen mit einem flüchtigen Lächeln belohnen.

Stillen oder Fläschchen?


Kinderärzte und Ernährungsexperten sind sich einig: Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Kind. Sie enthält alle Vitamine und Mineralstoffe die Ihr Kind benötigt, um sich gut entwickeln zu können. Es wurde auch festgestellt, dass die Muttermilch der beste Schutz vor Allergien ist. Daher wird geraten, das Kind so lange wie möglich zu stillen. Womöglich werden Sie Unsicherheiten plagen, ob Ihr Schützling auch wirklich genug zu trinken bekommt. Man kann sich jedoch sicher sein, dass ein gesundes Baby soviel trinkt, wie es braucht und dass es sich bemerkbar machen wird, wenn es wieder Hunger bekommt.

Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie sich gegen das Stillen entscheiden. Fertigmilch für das Fläschchen ist heute so weit entwickelt, dass der Nährstoffgehalt der der Muttermilch nicht weit nachsteht. Achten sie nur darauf, dass das Baby auch Ihre Nähe spürt, wenn Sie ihm das Fläschchen geben. Am schönsten für Ihren kleinen Schützling ist es, wenn es beim Trinken Ihre Haut spüren und Ihr Gesicht sehen kann. Sie sollten das Baby nicht dazu zwingen, immer das ganze Fläschchen leer zu trinken. Wichtig ist nur, dass die Tagesmenge an Babymilch stimmt und Ihr Kind einen gesunden Eindruck macht.

Impfen oder nicht Impfen?


Der beste Schutz gegen bestimmte Krankheiten ist die Impfung. Diskussionen über Impfnebenwirkungen und die Sinnhaftigkeit des Impfens haben jedoch viele Eltern verunsichert. Ärzte bemerken dabei eine gewisse Impfmüdigkeit. Erklärt wird dieses neue Phänomen dadurch, dass viele Infektionskrankheiten ihren Schrecken verloren haben. Aufgrund der guten Impfrate der letzten Jahrzehnte sind sie in Vergessenheit geraten.

Ein weiterer Grund für den Rückgang an Impfungen sind auch verwirrende Meldungen über die Nebenwirkungen, die verständlicherweise verunsichern. Kinderärzte müssen in dieser Angelegenheit oft Überzeugungsarbeit leisten. "Meine Aufgabe als Arzt ist es, Krankheiten zu verhindern und Menschenleben zu retten. Dazu ist keine andere Maßnahme so gut geeignet wie konsequentes Impfen", sagt Kinderarzt Dr. Ulrich Enzel.

Am Besten Sie erkundigen sich zu diesem Thema genauer bei Ihrem behandelden Kinderarzt. Dieser informiert sie auch über mögliche Nebenwirkungen und die notwendigen Wiederholungen von Impfungen.

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