Babys erste Jahre: 21. Monat

Nur nichts versäumen!

Nach dem Mittagessen ist Ihr Kind zwar quengelig und sichtlich müde, weigert sich aber vehement gegen einen Mittagschlaf? Und geben Sie nach, dann haben Sie wenige Stunden später den Salat – Ihr Baby schläft dort ein, wo es Ihnen gerade gar nicht passt, zum Beispiel beim Einkaufen. Nachts ist es dann wieder putzmunter und will nichts vom Bettchen hören.

Mit beinahe zwei Jahren weiß Ihr Kind schon, dass die Welt nicht stillsteht, während es im Bettchen liegt. Auch während der Schlafenszeit könnten interessante Sachen passieren, die es nicht zu versäumen gilt. Wie Sie Ihr Baby dennoch in den Schlaf schaukeln und was jetzt zu beachten ist, lesen Sie hier.

Schlaflos im Kinderzimmer

Sie werden schon gemerkt haben, dass man ein Kind nicht zum Schlafen zwingen kann. Sätze wie „Du bist jetzt müde“, oder „Du musst jetzt schlafen“ wirken widersprüchlich. Aber Sie können Ihrem Kind helfen, zur Ruhe zu kommen und es so auf den Schlaf vorbereiten. Bemühen Sie sich besonders „langweilig“ zu sein. Beginnen Sie immer wieder ein neues Gespräch oder Lied, wird Ihr Kind nur schwer abschalten können.

Nachmittags muss Ihr Kind nicht unbedingt in seinem Zimmer schlafen. Auf einer Matratze in der Küche, kann es Sie bei Ihren Arbeiten beobachten und dabei langsam einschlafen, ohne das Gefühl, etwas zu verpassen. Machen Sie Ihrem Baby auch klar, dass Sie auch einmal Ruhe brauchen, das versteht es besser, als wenn Sie ihm erklären, dass es jetzt müde sein muss.

Abends sollten Sie sich um ein fixes Ritual bemühen. Dies könnte zum Beispiel so aussehen: Eine Stunde vor dem Schlafengehen beschäftigen Sie sich intensiv mit Ihrem Kind. Bemühen Sie sich, dabei nicht abgelenkt zu sein. Sie sollten sich in dieser Zeit ganz und gar auf Ihr Kleines fixieren. Dann können Sie ihm beim Einschlafen auch ohne schlechtes Gewissen nur eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen und sich danach von ihm verabschieden.

Sie können auch die Tür des Kinderzimmers ein Stück weit offen stehen lassen – manche Kinder schlafen beruhigter ein, wenn sie nebenan noch Stimmen oder das Klappern von Geschirr hören. Lassen Sie sich nicht dazu überreden, noch eine Geschichte vorzulesen, oder noch eine Minute bei Ihrem Kind zu bleiben. Mit zu vielen Zugeständnissen setzen Sie einen Teufelskreis in Gang – was Ihr Baby heute be- kommen hat, will es auch morgen wieder haben.

Wenn Ihr Kind sich darüber klar ist, wo abends sein Platz ist, nämlich im Bettchen, dann spricht auch nichts gegen gelegentliche Ausnahmen, zum Beispiel an Geburtstagen, oder wenn Ihr Kind krank ist, an denen Sie sich länger an das Kinderbett setzten.

Die U7

Knapp vor dem 2. Geburtstag Ihres Schützlings steht die siebte Vorsorgeuntersuchung an. Diese so genannte Zweijahres-Untersuchung könnte etwas anstrengender verlaufen, als die sechs, die Sie schon hinter sich haben. Ihr Kind befindet sich nun in einer Trotzphase und will möglicherweise nicht ohne Proteste jeden Test über sich ergehen lassen. Das erfordert ein Mehr an Geduld für den Arzt und für Sie als Eltern.

Bei der U7 werden neben den allgemeinen Körperfunktionen vor allem die geistige Entwicklung überprüft. Der Arzt kontrolliert, ob Ihr Kind es vermag, kurze Sätze zu bilden, Gegenstände zu benennen und Aufforderungen, wie „Gib mir bitte das Buch“, nachzukommen. Außerdem kontrolliert der Kinderarzt bei der U7 das Milchzahngebiss und fragt, ob die Zähne auch regelmäßig geputzt werden. Auch bisher versäumte Impfungen können bei dieser Untersuchung nachgeholt werden.

Unsere Empfehlungen:
Musik zum Einschlafen. CD. . So schlafen und träumen Kinder gut

Musik zum Einschlafen. CD. . So schlafen und träumen Kinder gut

Erhältlich ab 6,00 EUR

10 speziell für Kinder komponierte Musikstücke führen zu einem sanften Schlaf voll schöner Träume.

55 Tipps . . . wenn Ihr Kind nicht schlafen kann

55 Tipps . . . wenn Ihr Kind nicht schlafen kann

Erhältlich ab 0,74 EUR

Die Tipps sind sehr einfach, praktisch und gut nachvollziehbar. Und es sind so unterschiedliche, dass sicher für jeden einer dabei ist. Wichtig ist, dass es erst für ca. 1,5 Jahre alte Kinder gilt.